SZ am AbendNachrichten am 31. Oktober 2024

Lesezeit: 2 Min.

Außenministerin Annalena Baerbock hat bekanntgegeben, dass iranische Generalkonsulate geschlossen werden - als Reaktion auf die Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd.
Außenministerin Annalena Baerbock hat bekanntgegeben, dass iranische Generalkonsulate geschlossen werden - als Reaktion auf die Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd. (Foto: Christoph Soeder/dpa)

Was heute wichtig war.

Nachrichten kompakt

Bundesregierung ordnet Schließung iranischer Generalkonsulate in Deutschland an. Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd vor ein paar Tagen verschärft sich die diplomatische Krise mit Iran. Bis wann die drei Konsulate in Frankfurt, Hamburg und München genau geschlossen werden sollen, ist noch nicht bekannt. Die Abwicklung benötigt Zeit, bis zum Beispiel die Pässe deutscher Visaantragsteller zurückgegeben und die Generalkonsulate geräumt sind. Zum Artikel

BSW-Bundesvorstand stellt Bedingungen für Regierungsbeteiligung in Thüringen. Tagelang gab es von der BSW-Spitze harsche Kritik an einem in Thüringen ausgehandelten Sondierungspapier. Jetzt erhöht der Bundesvorstand den Druck: Sollten sich CDU und SPD nicht bereit zeigen, sich bei den für das BSW "wichtigen Fragen zu bewegen, sollten wir darauf verzichten, in eine gemeinsame Regierung einzutreten", heißt es. Zum Artikel

Mutmaßlicher Russland-Spion angeklagt. Der Deutschrusse Dieter S. soll mit einem Komplizen Militäreinrichtungen in Deutschland ausgespäht haben, um Sabotageakte vorzubereiten. In der Anklage geht es allerdings um andere Vorwürfe: Die Staatsanwälte werfen dem Mann vor, von Dezember 2014 bis September 2016 in der Ostukraine für die prorussische "Volksrepublik Donezk" gekämpft zu haben. Zum Artikel

EU eröffnet Verfahren gegen chinesischen Online-Marktplatz Temu. Geprüft werden soll, ob der Anbieter möglicherweise gegen das Gesetz über digitale Dienste verstoßen habe, teilt die Europäische Kommission mit. Temu steht im Verdacht, illegale Produkte in der EU zu verkaufen. Die Kommission sieht außerdem das Risiko, dass die Plattform durch Belohnungsprogramme süchtig machen könnte. Zum Artikel (SZ Plus)

Gefängnisskandal: Bayerischer Justizminister Eisenreich räumt mögliche Fehler ein. Nach den Vorwürfen wegen Häftlingsmisshandlung in der JVA Augsburg-Gablingen steht der Minister unter Druck. Er sagt: "Möglicherweise hat man in der Vergangenheit auch hier im Haus die Dimension der Vorfälle unterschätzt. Rückblickend muss man sagen, dass bei der Kontrolle von Gablingen noch mehr hätte passieren sollen." Zum Artikel

Alles Wichtige zum Unwetter in Spanien

Wie in Utiel aus einem Rinnsal eine Sintflut wurde. Rio Magro heißt der Fluss, der durch die spanische Provinzstadt führt. Er trat über die Ufermauern und riss alles mit: Autos, Laternen, Bäume, Menschen. Szenen aus einer Stadt, die mit dem Schlamm und der Verzweiflung kämpft. Zur Reportage (SZ Plus)

  • Zahl der Toten steigt auf mehr als 150 - Rettungsarbeiten dauern an

Wurden die Menschen zu spät gewarnt? Die Katastrophenwarnung ploppte um 20 Uhr auf den spanischen Handys auf. Eine halbe Stunde später kamen die Soldaten schon nicht mehr zu den besonders betroffenen Gemeinden durch. Es gibt Hinweise, dass die Politik die Katastrophe unterschätzt hat. Zum Artikel (SZ Plus)

So kam es zu den katastrophalen Regenfällen. Die Überschwemmungen in Spanien hängen mit einem "Kaltlufttropfen" über dem Mittelmeer zusammen. Was es damit auf sich hat und welche Rolle der Klimawandel spielt. Zum Artikel (SZ Plus)

Was außerdem noch wichtig war

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Extrembergsteigen
:Wie ein 18-Jähriger alle Achttausender bestieg

Nima Rinji Sherpa hat die höchsten Berge der Welt erklommen, als jüngster Mensch jemals. Er hat beim Bergsteigen einen Freund verloren, will das Geschäft mit den Rekorden verändern — und ist noch lange nicht am Ziel.

SZ PlusVon Nadine Regel

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