SZ am Morgen :Nachrichten des Tages - die Übersicht für Eilige

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Eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. (Foto: Eskinder Debeb/dpa)

Was wichtig ist und wird.

Von Kassian Stroh

Was heute wichtig ist

UN-Sicherheitsrat unterstützt Plan für Waffenruhe. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen stellt sich mit einer Resolution hinter den Drei-Stufen-Plan für den Gazastreifen, den US-Präsident Biden vorgestellt hat. Nur Russland enthält sich. Aus Israel und von der Hamas kommen widersprüchliche Reaktionen. Zum Artikel (SZ Plus)

Ukraine-Wiederaufbaukonferenz beginnt in Berlin. Vertreter aus 60 Ländern beraten über Unterstützung für das angegriffene Land. Eigentlich sollte es vor allem um längerfristige Hilfen gehen, doch nach den massiven Angriffen auf die Energieversorgung dürfte sich das Treffen auch um rasche Hilfen drehen, um vor allem einen Zusammenbruch der Stromversorgung zu verhindern. Und der ukrainische Präsident Selenskij dürfte wohl auch um mehr Flugabwehr bitten. Zum Artikel

  • Liveblog zum Krieg in der Ukraine: Bericht: USA heben Waffenembargo gegen rechte Asow-Brigade auf

EXKLUSIV Experten prangern Kinderarbeit an. Obwohl es in Deutschland verboten ist, arbeiten mehr Kinder als von den Behörden vermutet. Das zeigt ein Bericht der Organisation Terre des Hommes, der an diesem Dienstag vorgestellt wird. Nicht immer sei das problematisch, heißt es darin, es gebe aber auch Hinweise darauf, dass dies manchmal unter Bedingungen geschehe, die die Gesundheit und kindliche Entwicklung beeinträchtigten. Zum Artikel (SZ Plus)

Apple startet mit OpenAI eine KI-Offensive. Das iPhone und andere Apple-Geräte bekommen bald viele neue Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz. Die Software werde auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sein und zugleich den größtmöglichen Datenschutz bieten, verspricht Konzern-Chef Cook zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC. Zum Artikel

Europawahl 2024

Krah hält seinen Ausschluss aus AfD-Delegation für "Irrweg". Der Spitzenkandidat der AfD wird nicht Teil der Delegation seiner Partei im Europaparlament. Jetzt teilt er gegen die Entscheidung aus. Kanzler Scholz fordert von seiner Koalition, sich mehr anzustrengen, um wieder Zustimmung zu bekommen. CDU-Chef Merz betont seine Distanz zu Wagenknecht. Frankreichs rechtsextremer RN will weitere Rechte um sich scharen. Zum Liveblog

In Brüssel beginnt das Gezerre um die Spitzenposten. Die Konservativen wollen das wichtigste Amt in der EU: Von der Leyen soll Kommissionspräsidentin bleiben. Die Sozialdemokraten könnten den Präsidenten des Europäischen Rates stellen. Danach wird es kompliziert – was auch an den Verlusten der Liberalen und dem Aufstieg der rechtsnationalistischen EKR-Fraktion liegt, die Ansprüche anmelden dürfte. Zum Artikel

Grüne stehen vor Gratwanderung. Die Grünen sind die großen Verlierer der Europawahl. Den Konservativen bieten sie an, als Teil einer Koalition von der Leyen zur Kommissionspräsidentin zu wählen - womöglich durch eine schriftliche Vereinbarung abgesichert. Wie viel sie in Brüssel und Straßburg künftig zu sagen haben, hängt nun von ihrem taktischen Geschick ab. Zum Artikel

Nach der Europawahl entgleitet dem Kanzler die Kontrolle. Die SPD fordert von Scholz, dass er nach der historischen Pleite bei der Europawahl die Liberalen in die Schranken weist. Mit dem Risiko des Koalitionsbruchs. FDP-Chef Lindners Antwort ist deutlich. Er erwarte, dass der Kanzler den Koalitionsvertrag "gegenüber seinen Leuten durchsetzt", weil dieser Grundlage seiner Kanzlerschaft sei. Zum Artikel (SZ Plus)

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