SZ am Abend:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

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SZ am Abend: Doch keine Umlage? Im Kabinettsentwurf für das Umlagegesetz betonte Robert Habecks Wirtschaftsministerium, dass es Alternativen gebe.

Doch keine Umlage? Im Kabinettsentwurf für das Umlagegesetz betonte Robert Habecks Wirtschaftsministerium, dass es Alternativen gebe.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Leopold Zaak

Das Wochenende kompakt

Gasumlage steht vor dem Aus. Kurz vor ihrer Einführung wachsen in der Koalition die Zweifel an der Sinnhaftigkeit der geplanten Maßnahme. Stattdessen könnte es zu einer Gaspreisbremse kommen - und zu einem neuen Streit über die Atomkraft. Zum Artikel

EXKLUSIV Brief bringt CSU in Bedrängnis. Die Partei bemüht sich, über die Verzögerungen bei Bayerns größtem Verkehrsprojekt, der zweiten Stammstrecke in München, überrascht zu wirken. Merkwürdige Vorgänge belegen aber: Der ehemalige Verkehrsminister Andreas Scheuer wusste schon 2020 von Problemen. Zum Artikel (SZ Plus)

Internet nach Protesten in Iran gedrosselt. Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau weiten sich die Proteste gegen das iranische Regime aus. Demonstranten berichten, dass das Internet in Iran stark verlangsamt ist. Das Regime hatte schon bei früheren Protesten die Telekommunikation gestört und die Aufstände dann niedergeschlagen. Zum Artikel (SZ Plus)

Söder: "Mit mir wird es kein Schwarz-Grün geben" Bei der Landesversammlung der CSU-Parteijugend in Ausgburg erntet Parteichef Söder viel Applaus, unter anderem weil er das Thema Frauenquote für beendet erklärt. Für die Landtagswahl 2023 schließt er ein Bündnis mit der größten Oppositionspartei in Bayern aus. Zum Artikel

Belgiens Justizminister sollte offenbar entführt werden. In der Nähe des Hauses von Vincent Van Quickenborne werden eine Kalaschnikow und weitere Waffen in einem Auto gefunden. Der Fall zeigt das Ausmaß der Bandenkriminalität in Belgien und schreckt das ganze Land auf. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

2:01:09 Stunden

Krieg in der Ukraine

Hunderte Festnahmen bei neuen Anti-Kriegs-Protesten in Russland. Die russische Polizei geht teils brutal gegen die Protestierenden vor. Allein in Moskau gibt es mehr als 100 Festnahmen, insgesamt ist von 747 Festnahmen in 32 Städten die Rede. Ein hessischer Energiemanager soll suspendiert werden, weil er die Scheinreferenden als Wahlbeobachter begleitet haben soll. Zum Liveblog

MEINUNG Solidarität haben vorrangig andere verdient. Verfolgte haben ein Recht auf Asyl. Aber sollte Deutschland jetzt gleich großzügig Visa an russische Wehrdienstflüchtlinge verteilen? Nein. Die Aufgabe der Bundesregierung ist eine andere. Zum Artikel (SZ Plus)

MEINUNG Jeder Verweigerer ist ein Gewinn. Scharenweise fliehen junge Russen vor ihrer Einberufung. Diese Menschen haben Schutz verdient - und Asyl in der EU. Europa soll ein Willkommenssignal an russische Reservisten aussenden Zum Artikel

Das hat am Wochenende viele interessiert

Das giftige Erbe der Maya. Die Maya färbten Häuser und Gegenstände gerne mit Zinnober. Doch dadurch haben sie ihre Städte offenbar massiv mit Quecksilber verseucht. Zum Artikel

"Wir verlangen vom Partner, dass er kompensiert, was wir in uns selbst nicht finden" Warum gehen Beziehungen in die Brüche? Der Psychiater Michael Lehofer sagt: Weil sich die Menschen selbst nicht genug lieben. Warum die Kindheit dabei so entscheidend ist, Bestätigung von außen nie reichen wird - und wie man lernt, seine Bedürfnisse selbst zu erfüllen. Zum Interview

"Wenn ich das Bier an einen Tisch bringe, ist auch mal jemand nackig" Auf dem Oktoberfest zu arbeiten, gilt als lukrativ, aber auch als enorm anstrengend. Wie ist es wirklich, dort zu arbeiten, wo andere den ganzen Tag feiern? Sieben junge Menschen in unterschiedlichen Wiesn-Jobs erzählen. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Zeit für Positives. Die Nachrichtenlage ist düster. Höchste Zeit für ein paar Lichtblicke in den Daten. Diesmal: Was im Kampf gegen die Klimakrise hilft und gleichzeitig unsere Lebenserwartung steigert. Zum Artikel

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