Alles zum Krieg in Nahost
Berlin dämpft nach Waffenruhe in Iran die Erwartungen. Die Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran sorgt international für Erleichterung. Die Bundesregierung warnt vor zu hohen Erwartungen – vor allem, was ein Sinken der Spritpreise angeht. Merz telefoniert mit US-Präsident Trump. Zum Artikel
- MEINUNG Nichts wird einfach wieder gut
Die Islamische Republik ist in keiner schlechten Verhandlungsposition. Aus iranischer Sicht ist die Waffenruhe ein Zwischenerfolg, da die Führung an der Macht bleibt und der angekündigte Vernichtungsschlag abgewendet wurde. Noch ist offen, ob sich Washingon und Teheran auf ein dauerhaftes Abkommen einigen können. Zum Artikel
Netanjahu macht deutlich, was er von Trumps Waffenruhe hält. Die Hisbollah hat ihre Angriffe auf Israel eingestellt. Netanjahu aber lässt weiter angreifen. Die Frage, ob die Vereinbarung zwischen den USA und Iran auch für Libanon gilt, wird nun Trump klären müssen. Zum Artikel
Was heute wichtig war
Was die Feuerpause für Spritpreise, Börsen und die Weltwirtschaft bedeutet. Für zwei Wochen will Iran die Straße von Hormus wieder öffnen - das wichtigste Nadelöhr für den Transport von Öl und Gas aus der Region. Daraufhin ist der Ölpreis deutlich gesunken. Fachleute warnen vor zu viel Euphorie. Zum Artikel
- Internationale Energieagentur: Folgen der Krise werden noch lange spürbar sein, warnt IEA-Chef Birol
- Task Force der Bundesregierung: Sepp Müller soll Lösungen gegen die hohen Spritpreise finden
CDU und SPD verständigen sich in Mainz auf Koalitionsverhandlungen. Union und Sozialdemokraten sind sich einig, gemeinsam regieren zu wollen. Zentrale Streitpunkte wie das umstrittene Klimaschutzgesetz und die Verteilung der Ministerien sind noch offen. Die Verhandlungen sollen vor dem 18. Mai abgeschlossen sein, wenn der neue Landtag in Mainz sich konstituiert. Zum Artikel
Russland und Ukraine: Hoffnung auf Fortschritte bei Friedensverhandlungen Man setze darauf, dass die USA nun die Zeit und den Spielraum hätten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, sagt Kremlsprecher Peskow. Selenskij bietet erneut eine Feuerpause an. Zum Liveblog zum Krieg in der Ukraine
- Krieg in der Ukraine: Kiew schickt unbemannte Roboterfahrzeuge auf das Schlachtfeld
- Wo die Front verläuft – Tag 1505: Russische Drohnenpiloten machen weiterhin Jagd auf Zivilisten

