Was heute wichtig war
Europa macht Russland für Cyberangriffe verantwortlich. Was länger vermutet wurde, halten europäische Sicherheitsbehörden nun für bewiesen: Moskau wirbt Kriminelle und Hacker für immer heftigere Sabotageangriffe in Europa an. Frankreich, Großbritannien und Deutschland bestellen in einer gemeinsamen Aktion die russischen Botschafter ein. Zum Artikel
Irakisches Ehepaar wegen Versklavung jesidischer Mädchen verurteilt. Das Oberlandesgericht München verhängt eine lebenslange Haftstrafe gegen ein ehemaliges IS-Mitglied und eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren gegen seine damalige Frau – wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Paar soll im Irak zwei jesidische Mädchen als Sklavinnen ausgebeutet haben. Damit haben sie nach Ansicht des Gerichts an der Vernichtung jesidischer Menschen, wie der „Islamische Staat“ sie beabsichtigte, mitgewirkt. Zum Artikel
„Jurassic Park“-Star Sam Neill ist gestorben. Der Schauspieler, der mit Steven Spielbergs Dinosaurier-Film, aber auch durch „Das Piano“ und Serien wie „Peaky Blinders“ berühmt wurde, ist tot. Er ist im engsten Familienkreis in Sydney im Alter von 78 Jahren überraschend gestorben. Zum Artikel
Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein. Schiffe, die Irans Häfen anfahren oder verlassen, soll die US-Marine wieder abfangen, schreibt der US-Präsident auf Truth Social. Aus Teheran gibt es noch keine Reaktion. Am Mittag meldet Iran neue mutmaßliche US-Angriffe im Südwesten des Landes. Zum Liveblog über den Krieg in Nahost
- MEINUNG Teheran will Krieg, aber nur ein bisschen
- Steigender Ölpreis belastet Wirtschaft und Sommerurlauber
VW-Chef bestätigt erstmalig das Abbauziel von 100 000 Stellen. Oliver Blume wird konkreter bei Stellenabbau und Werksschließungen und nennt als gefährdete Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm. In einer internen Mitteilung richtet sich der Konzernchef direkt an die Belegschaft, nachdem der Betriebsrat großen Druck auf ihn ausgeübt hat. Zum Artikel
Kritik an Plänen zur Kürzung des Unterhaltsvorschusses. CDU-Familienministerin Prien will den staatlichen Unterhaltsvorschuss künftig nur noch bis zum 16. Geburtstag zahlen – bisher gilt die Leistung bis 18. Wohlfahrtsverbände warnen vor wachsender Kinderarmut. Auch die SPD lehnt die Pläne ab: Die Kürzung treffe Familien, denen es finanziell besonders schlecht gehe, so der SPD-Kinderbeauftragte Reichardt. Zum Artikel

