Was heute wichtig ist
Steinmeier lobt in seiner Weihnachtsansprache die "stille Mehrheit". Der Bundespräsident dankt laut Redemanuskript "der großen, oft stillen Mehrheit in unserem Lande", die in der Corona-Pandemie "seit Monaten umsichtig und verantwortungsvoll handelt". Wegen der Omikron-Mutante müsse man sich wieder stärker einschränken, um sich und andere zu schützen. Er sei froh, dass "die allermeisten" Menschen die Chance erkannt hätten, die in der Impfung liege. Ohne Impfgegner und Corona-Leugner direkt anzusprechen, sagt Steinmeier, es gebe Streit, "leider auch offene Aggression". Aber: "Wir müssen uns auch nach der Pandemie noch in die Augen schauen können." Die Rede wird am 25. Dezember ausgestrahlt. Zum Artikel
Sea-Eye 4 erhält sicheren Hafen in Pozzallo. Das Schiff hat einen Hafen für 216 im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge und Migranten zugewiesen bekommen. Es dürfe Pozzallo auf Sizilien anlaufen, teilte die Betreiberorganisation mit. Voraussichtlich werde die Sea Eye 4 den Hafen am Freitagmorgen erreichen. Zum Artikel
Kahn will Gehaltsobergrenzen für Fußballspieler. Der Vorstandschef des FC Bayern, Oliver Kahn, will die immer weiter steigenden Millionengehälter im europäischen Fußball deckeln. "Wir wollen nichts anderes als eine Kostenkontrolle im Fußball", sagte Kahn im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Verstöße sollten hart bestraft werden, fordert der ehemalige Nationaltorwart. Zum Interview (SZ Plus)
Ampel will Kündigungsschutz nach Geburt verlängern. Familienministerin Spiegel (Grüne) will den Schutz von vier auf sieben Monate ausweiten. So will sie den Druck von Vätern und Müttern nehmen, die in ihren Beruf zurückkehren wollen. Zum Artikel
Hunderte Verkehrsunfälle durch Glatteis. Vor allem im Norden und Süden Deutschlands werden Hunderte Unfälle gezählt. Zwei Menschen sterben. Auf der A6 bei Amberg krachen in neun Unfällen insgesamt 20 Fahrzeuge zusammen. Größtenteils kommen die Fahrerinnen und Fahrer mit Blechschäden davon. Zum Artikel
Trump zieht vor das Oberste Gericht. Der abgewählte US-Präsident will verhindern, dass der Ermittlungsausschuss, der den Angriff auf das Kapitol am 6. Januar untersucht, seine Rolle in dem Gewaltexzess genauer unter die Lupe nehmen kann. Zum Artikel
Ex-Polizistin nach Tötung eines Schwarzen für schuldig befunden. Der Fall des Afroamerikaners Daunte Wright in Minneapolis hatte die USA aufgewühlt. Nach dem Tod des Mannes kam es zu massiven Protesten. Nun befindet ein Gericht die weiße Ex-Polizistin des Totschlags für schuldig. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Zum Artikel
Südkoreas frühere Präsidentin wird vorzeitig aus Haft entlassen. Park Geun Hye war 2017 unter anderem wegen Korruption ihres Amtes enthoben und zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ihre Entlassung noch vor Jahresfrist soll "den Beginn einer neuen Ära" ankündigen, teilte das Büro des amtierenden Präsidenten Moon Jae In mit. Zum Artikel
Weitere wichtige Themen:
- Nachruf: Essayistin Joan Didion ist mit 87 Jahren gestorben (SZ Plus)
- Olympia in Peking: Japan schließt sich diplomatischem Boykott an
Das Wichtigste zum Coronavirus
Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut. Das Robert-Koch-Institut meldet 35 431 Neuinfektionen, eine von 280,3 am Vortag auf jetzt 265,8 gesunkene Inzidenz und 370 weitere Todesfälle. Die Omikron-Variante ist weiter auf dem Vormarsch, sie ist dem RKI zufolge mittlerweile in allen Bundesländern angekommen. Die Meldungen aus Deutschland im Überblick
Boris Johnson: Impfung ist ein "Geschenk an die Familie". Der britische Premierminister ruft seine Landsleute in seiner Weihnachtsansprache auf, sich vor Familientreffen auf das Coronavirus zu testen und sich impfen zu lassen. Die Meldungen aus aller Welt
Weihnachten im Münchner Quarantänehotel. Zum Fest daheim oder allein in der Isolationsunterunterkunft? Wer aus einem Virusvariantengebiet zurückkommt, kann sich da nicht sicher sein. Über Reisende am Münchner Flughafen, die auf das entscheidende Corona-Testergebnis warten. Zum Artikel (SZ Plus)
Zu guter Letzt
Die Sache mit den Weihnachtspullis. Viel Polyamid und schön bunt, das genügte in den letzten Jahren als Witz unterm Weihnachtsbaum. Neuerdings muss aber auch noch ein Markenname in den Textilunfall verwickelt sein. Zum Artikel
