SZ am Morgen:Nachrichten des Tages - die Übersicht für Eilige

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Wachbataillon

Die Bundeswehr hat massive Personalprobleme. Doch SPD, Grüne und FDP stellen die bisherigen Pläne für mehr Soldaten in Frage.

(Foto: Soeren Stache/dpa)

Was wichtig ist und wird.

Von Gunnar Herrmann und Nadja Tausche

Was heute wichtig ist

SPD, Grüne und FDP wollen Wachstum der Bundeswehr stoppen. Die möglichen zukünftigen Regierungsparteien wollen die Zahl der Soldaten und Soldatinnen offenbar entgegen bisheriger Planung bei etwa 180 000 belassen. Die Truppe befindet sich inmitten eines Modernisierungsprozesses. Vor allem SPD und Grüne rütteln an der bisher geltenden Zielmarke von 203 000 Soldatinnen und Soldaten in zehn Jahren; die Truppe könnte in etwa so groß bleiben, wie sie heute ist. Das würde mittelfristig bei den Betriebsausgaben viel Geld sparen. Zum Artikel (SZ Plus)

Habeck: "Minister sein und Parteivorsitz ist ausgeschlossen". Tatsächlich schreibt die Satzung der Grünen vor, dass ein hohes Regierungs- und Parteiamt unvereinbar sind. Kommt es so wie alle erwarten, werden sich die Grünen wohl bald eine neue Spitze suchen müssen. FDP-Generalsekretär Wissing sieht Spielraum für Steuersenkungen. In der Debatte um Entlastungen für kleinere und mittlere Einkommen warnt er die möglichen Koalitionspartner von SPD und Grünen vor einem Rückfall "in den Wahlkampfmodus". Nachrichten zur Regierungsbildung

Greenpeace: Bahn ist zu selten eine Alternative zum Flugzeug. Die Umweltorganisation hat ausgerechnet, welche Flugverbindungen in Europa sich durch Züge ersetzen lassen. Sie hat dazu die 150 wichtigsten Strecken innerhalb der EU geprüft, die in ein bis zwei Stunden Flugzeit zu erreichen sind, die aber auch mit dem Zug möglich wären. Nur ein Drittel dieser Verbindungen ist in weniger als sechs Stunden per Bahn machbar. Auf 23 Strecken, so zeigt es die Erhebung, ist man hingegen mehr als 16 Stunden unterwegs. Zum Artikel

Aldi will die Preistreiber stoppen. In Deutschland liegt die Inflation bei mehr als vier Prozent - und damit so hoch wie lange nicht. Etliche große Lebensmittelkonzerne möchten daher ihre Markenartikel verteuern. Der Discounter hält dagegen. Zum Artikel (SZ Plus)

Zahl der Frauen in Vorständen hat sich erhöht. Am 1. September waren die Vorstände der Unternehmen in Dax, MDax und SDax mit 603 Männern und 93 Frauen besetzt. Bei unveränderter Männeranzahl hat sich die Zahl der Frauen im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres um 25 erhöht. Einen solchen Zuwachs an Frauen in den Börsenvorständen binnen eines Jahres hat es vorher noch nie gegeben. Im internationalen Vergleich hängt Deutschland trotz der Fortschritte noch weit hinterher. Zum Artikel (SZ Plus)

VW-Chef Diess verärgert die Belegschaft. Mitten in der Krise besucht der Konzernboss US-Investoren anstatt die Betriebsversammlung. "Dieses Verhalten ist beispiellos in der Geschichte unseres Konzerns", schreibt die Betriebsratschefin in noch nie vernommener Schärfe. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das Wichtigste zum Coronavirus

Lehrerverband fordert Rückkehr zur Maskenpflicht an Schulen. Angesichts steigender Infektionszahlen und einer fehlenden Imfpung für Kinder unter zwölf Jahren gelte es eine erneute Schließung der Schulen "unter allen Umständen zu vermeiden, sagt der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Die bundesweite Inzidenz steigt am Mittwoch dem RKI zufolge auf 118. In den USA empfiehlt die Arzneimittelbehörde eine Notfallzulassung des Biontech-Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige. Stiko-Chef Mertens bleibt dagegen bei der Frage einer Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren weiter zurückhaltend. Corona-Nachrichten im Überblick

Ex-Ministerpräsident Stoiber mit Corona infiziert. Der CSU-Politiker hat sich angesteckt, obwohl er doppelt geimpft ist. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne und hat nur leichte Symptome. Wie genau er sich infiziert hat, ist unklar. Corona-Nachrichten aus Bayern

Bester Dinge

Die Klopapier-Falle. Eine Rentnerin aus Würzburg narrt Enkeltrickbetrüger. Alles, was die Frau dazu braucht: Altglas, Klopapierrollen und die Hilfe zweier Bauarbeiter. Zum Artikel

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