Was heute wichtig war
Großbritannien: Andy Burnham zum neuen britischen Premier ernannt. Burnham löst seinen Parteikollegen Starmer ab. Er ist bereits der siebte Premierminister seit dem Brexit-Referendum 2016. Seine Pläne: Er will das Land reindustrialisieren, die Lebenshaltungskosten senken und die politische Macht von London in die Regionen verlagern. Zum Artikel
Spahn-Nachfolge: Jetzt steht der Fahrplan fest. Die Unionsabgeordneten müssen ihre Sommerpause unterbrechen: Am 29. Juli sollen sie in Berlin zusammenkommen und ihren neuen Vorsitzenden wählen. Kanzleramtschef Frei gilt als wahrscheinlichster Kandidat für den Fraktionsvorsitz. Bundeskanzler Merz könnte den Wechsel für eine größere Kabinettsumbildung nutzen. Zum Artikel
- MEINUNG Schuld an seinem Rücktritt ist Jens Spahn ganz allein Bundesgerichtshof
- Ohne genetische Verbindung stellt eine Leihmutterschaftsvereinbarung faktisch Menschenhandel dar
Eklat bei Stauffenberg-Gedenken wegen AfD-Kranz im Bendlerblock. Bei der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung zum Stauffenberg-Attentat auf Hitler kommt es zu einem Handgemenge: Ein Großneffe des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, versucht, ein Gebinde der AfD-Bundestagsfraktion zu entfernen. Zum Artikel
EU verhängt 550 Millionen Euro Strafe gegen Ali Express. Die chinesische Online-Handelsplattform hat gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen. Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat außerdem nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Zum Artikel
Magyar will Schach-Olympiasiegerin Judit Polgár zum Staatsoberhaupt Ungarns machen. Deren Nominierung werde von namhaften Personen der ungarischen Öffentlichkeit unterstützt, betont der Premier. Der bisherige Präsident Sulyok setzte am Wochenende per Unterschrift eine Verfassungsänderung in Kraft, die sein eigenes Mandat beendet. Magyar hatte ihm mit einem Amtsenthebungsverfahren gedroht. Zum Artikel
Fußball-WM 2026
Argentiniens Niederlage im WM-Finale: Unwürdiger Schlussakt. Lionel Messi spielt die beste WM, die ein 39-Jähriger je gespielt hat. Und muss trotzdem erleben, wie sein Argentinien beinahe ohne eigenen Torschuss das Finale verliert. Zum Artikel
Spanien: Die Weltmeisterschaft war ihre Bestimmung. Beste Mannschaft, bester Spieler, bester Torwart, bestes Talent: Der Weltmeistertitel für Spanien ist alles andere als Zufall. Luis de la Fuente, der beste Trainer des Turniers, hat ihn vorhergesagt. Zum Artikel
- MEINUNG Die Nationalmannschaft hat gezeigt, was die spanische Gesellschaft ausmacht
- Medien: Die versprochene XXL-Halbzeitshow wird zum winzig kleinen Lächel-Event
Was heute sonst noch wichtig war
- Nahost: Hamas macht al-Haja zum neuen Anführer
- Nach Sturz aus fahrendem Zug: Bahnmitarbeiter außer Lebensgefahr
- Studie: Leistungen aus dem Bildungspaket erreichen zu wenige Kinder
- Fußball: Englische Fußballikone Kevin Keegan ist gestorben

