Mit dem Beginn des neuen Jahres hat Zohran Mamdani das Amt des Bürgermeisters von New York City übernommen. Der linksliberale Demokrat wurde kurz nach Mitternacht Ortszeit an dem historischen U-Bahnhof Old City Hall Station in Manhattan vereidigt. Den Amtseid nahm Letitia James ab, die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York. Mamdani legte dabei die Hand auf einen Koran. Er ist der erste muslimische Bürgermeister der größten Stadt der USA. „Das ist wahrlich eine Ehre und ein Privileg, wie es sie nur einmal im Leben gibt“, sagte er. Die Wahl des Ortes soll nach Angaben seines Büros Mamdanis Verbundenheit mit der arbeitenden Bevölkerung unterstreichen. Um das Leben in einer der teuersten Städte der Welt bezahlbarer zu machen, verspricht er unter anderem kostenlose Kinderbetreuung, kostenlose Busse und einen Mietstopp für eine Million Haushalte – finanziert durch höhere Steuern für Wohlhabende und Unternehmen.