91 Milliarden Franken Umsatz, 300 000 Mitarbeiter, mehr als 2000 Marken, täglich mehr als eine Milliarde Konsumenten - das ist Nestlé. Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern mit Sitz im schweizerischen Vevey prägt seit gut 150 Jahren, was viele Menschen rund um den Globus essen und trinken. Marken wie Nescafé, Kitkat, Smarties, Maggi, Thomy, Nido sind weithin bekannt. Im Supermarkt ist es schwer, an Nestlé-Produkten vorbeizukommen, egal auf welchem Erdteil. Nun ist Größe an sich kein Verbrechen, sondern eher ein Zeichen des Erfolgs. Nestlé aber hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Skandale produziert. Kritiker werfen dem Konzern vor, mit seinen Produkten Profit auf Kosten der Ärmsten zu machen. Was ist dran an den Vorwürfen?
Nestlé:Gigant der Skandale
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor einer Nestlé-Fabrik in Nairobi: 2018 produzierte der Konzern 1,7 Millionen Tonnen Plastikverpackungen.
(Foto: Yasuyoshi Chiba/AFP)Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern hat es verstanden, sich immer wieder jede Menge Ärger einzuhandeln.
Von Silvia Liebrich, Isabel Pfaff
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