Die Nato und die Sicherung des BaltikumsJetzt unbedingt Stärke zeigen

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Der Schutz von strategischen Seewegen und Infrastruktur steht im Zentrum der Übung „Quadriga“: Bundeswehrsoldaten sichern im Hafen von Rostock ein Transportschiff.
Der Schutz von strategischen Seewegen und Infrastruktur steht im Zentrum der Übung „Quadriga“: Bundeswehrsoldaten sichern im Hafen von Rostock ein Transportschiff. Jens Büttner/dpa

Mit einer eigenen Militärübung wollen die Bundeswehr und weitere Nato-Partner verhindern, dass eine Provokation im Rahmen des russisch-belarussischen Manövers „Sapad“ die Lage eskalieren lassen könnte. Aber die westlichen Verbündeten sind nervös.

Von Georg Ismar, Berlin

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Tausende Menschen säumen an jenem Tag den Kathedralenplatz in Vilnius, und der aus Deutschland angereiste Kanzler spart nicht mit Pathos. 1989 sei von hier aus das Ende der Sowjetbesatzung eingeleitet worden. „Hand in Hand, auf einer Strecke von mehr als 650 Kilometern von Vilnius über Riga bis nach Tallinn, standen über zwei Millionen Menschen auf für die Freiheit“, sagt Friedrich Merz am 22. Mai, beim Aufstellungsappell für die neue Bundeswehr-Brigade Litauen.

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Litauens Verteidigungsministerin will die Wehrpflicht ausbauen und die Rüstungsindustrie hochfahren. Sie verweist auf die leidvollen Erfahrungen ihres Landes mit sowjetischen Besatzern, die auch ihre Familie geprägt haben.

Von Viktoria Großmann

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