Gipfel in AnkaraTrumps Wut stört die Nato-Harmonie

Lesezeit: 3 Min.

US-Präsident Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte (li.) bei einem bilateralen Treffen am Rande des Gipfels in Ankara.
US-Präsident Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte (li.) bei einem bilateralen Treffen am Rande des Gipfels in Ankara. Jonathan Ernst/Reuters

US-Präsident Trump macht dem Mitgliedstaat Spanien schwere Vorwürfe, erneuert seinen Anspruch auf Grönland und stellt den Waffenstillstand mit Iran infrage. Einige Länder aber lobt er.

Von Daniel Brössler und Hubert Wetzel, Ankara

SZ bei Google bevorzugen

Vor dem Nato-Gipfel versuchte Nato-Generalsekretär Mark Rutte noch, ungebremsten Optimismus zu verbreiten. Von dem Treffen in Ankara werde das Signal einer „sehr viel stärkeren Nato und einem sehr viel stärkeren Europa in der Nato“ ausgehen, sagte der Niederländer am Mittwochmorgen. Doch noch vor Beginn der Sitzung der 32 Staats- und Regierungschefs der Allianz, die am Mittag begann, zerstörte US-Präsident Donald Trump jäh alle Hoffnungen, das westliche Militärbündnis könnte in ruhigeres Fahrwasser kommen.

Zur SZ-Startseite

Treffen in Ankara
:Mette Frederiksen zu Trumps Grönland-Forderung: „Werden das Königreich Dänemark verteidigen“

Die Europäer wollen einen harmonischen Nato-Gipfel in Ankara, bei dem der US-Präsident sieht, wie viel Geld sie inzwischen in ihre Verteidigung investieren. Dann aber flammt der Grönland-Streit wieder auf.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Hubert Wetzel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: