Sicherheit in Europa„Wir müssen die ersten Schlachten gewinnen“

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Kein Anschluss über diese Brücke: Esten schauen Anfang Mai zu, wie Russen auf der anderen Seite des Grenzflusses in Narva das Kriegsende und den Sieg über die Nazis feiern.
Kein Anschluss über diese Brücke: Esten schauen Anfang Mai zu, wie Russen auf der anderen Seite des Grenzflusses in Narva das Kriegsende und den Sieg über die Nazis feiern. Sergei Grits/AP

In der estnischen Grenzstadt Narva stößt die Nato-Ostflanke an Russland. Niemand will hier einen Krieg – aber das baltische Land bereitet sich darauf vor. Im Ernstfall soll jeder Meter Staatsgebiet verteidigt werden.

Von Hubert Wetzel, Narva

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Der neue kalte Krieg macht ein ratterndes Geräusch. Man kann es die ganze Zeit über hören, in der Hauptmann Eerik Purgel erklärt, wie die Lage derzeit so ist, hier in Narva an der estnisch-russischen Grenze. Purgel, der Kommandeur dieses Grenzabschnitts, sagt, was er immer sagt, wenn ausländische Journalisten zu Besuch kommen, um sich anzuschauen, wo die Ostflanke der Nato an Russland stößt. Er hat seine Statistiken parat – 1500 Grenzübertritte pro Tag, die Hälfte Russen, die Hälfte Esten. Im Hintergrund rattert es.

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