NatoLeichte Entspannung nach dem Trump-Schock

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Auf US-Außenminister Marco Rubio mussten dessen Amtskollegen und Nato-Chef Mark Rutte (vorne li.) am Mittwoch verzichten. Es kam nur Rubios Vize Christopher Landau (Mitte).
Auf US-Außenminister Marco Rubio mussten dessen Amtskollegen und Nato-Chef Mark Rutte (vorne li.) am Mittwoch verzichten. Es kam nur Rubios Vize Christopher Landau (Mitte). Geert Vanden Wijngaert/AP

Der russlandfreundliche 28-Punkte-Plan des US-Präsidenten für Frieden in der Ukraine hat die Europäer erschüttert. Umso größer ist beim Treffen der Nato-Außenminister in Brüssel die Erleichterung über wichtige Änderungen.

Von Hubert Wetzel, Brüssel

Wenn das russische Regime sich über einen Plan beschwert, durch den der Krieg in der Ukraine beendet werden soll, dann ist das aus europäischer Sicht wohl zunächst kein schlechtes Zeichen. Dann muss etwas drinstehen, das Moskau nicht gefällt, dafür aber vielleicht den Europäern. Das gilt umso mehr, wenn dieser Plan in Russland von Steve Witkoff vorgelegt wurde, dem Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump. Denn Witkoff gilt, freundlich gesagt, eher als diplomatischer Amateur. Ihm wird zugetraut, bei Verhandlungen die Geschäftsinteressen des Trump-Umfelds im Auge zu haben, aber nicht die Sicherheitsinteressen der Europäer.

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