Nahverkehr:Länder befürchten Defizit von 30 Milliarden Euro

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Nahverkehr: Viele wünschen sich einen Nachfolger des Neun-Euro-Tickets: Ticketautomaten der Münchner Verkehrsgesellschaft.

Viele wünschen sich einen Nachfolger des Neun-Euro-Tickets: Ticketautomaten der Münchner Verkehrsgesellschaft.

(Foto: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

Neue Eskalation im Finanzstreit: Bis 2031 tut sich bei Bussen und Bahnen in den Ländern laut internen Berechnungen ein großes Finanzloch auf. Das belastet auch die Verhandlungen mit dem Bund über einen Neun-Euro-Ticket-Nachfolger.

Von Markus Balser, Berlin

Es sollen eigentlich Wochen guter Nachrichten für den Nahverkehr werden. Bis Mitte Oktober wollen Bundes- und Landesregierungen sich darauf verständigen, wie sie die Deutschen nach dem Neun-Euro-Ticket ab dem Jahreswechsel mit einem neuen und nicht allzu teuren bundesweiten Ticket in Busse und Bahnen locken können. Kräftige Passagierzuwächse sollen helfen, die Klimaprobleme des Landes zu lösen. Doch nun bekommen die Hoffnungen auf eine schnelle Lösung einen Dämpfer.

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