12. Oktober

In Kairo, Ägypten, findet eine internationale Geberkonferenz für den Gazastreifen statt. Eine Reihe von Staaten kündigt an, den Wiederaufbau dort mit etwa 4,3 Milliarden Euro zu unterstützen. Bereits während des Gazakriegs hatte die EU erklärt, Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Europäer unterstützen die Palästinensische Autonomiebehörde unter Abbas seit Jahren finanziell. Insgesamt fließen jährlich etwa 450 Millionen Euro als Hilfe an die Menschen im Gazastreifen und dem Westjordanland, unter anderem zur Verbesserung der Infrastruktur. Die Hilfe, die jetzt in Kairo vereinbart wird, verbinden die westlichen Länder mit Forderungen nach neuen Friedensgesprächen.

Im Bild: Palästinenserpräsident Abbas (re.) und US-Außenminister Kerry vor Beginn der Geberkonferenz

Bild: AP 19. November 2014, 15:562014-11-19 15:56:28 © Süddeutsche.de/mane