26. September

In seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen wirft Palästinenserpräsident Mahmud Abbas Israel "völkermordähnliche Verbrechen" im Gazakrieg vor. "Es war der dritte rassistische Krieg innerhalb von fünf Jahren", sagt Abbas und fordert das Ende der Besetzung der Palästinensergebiete. Auch droht er den Verantwortlichen in Israel damit, sie wegen Kriegsverbrechen verfolgen zu lassen. Die USA kritisieren die "provozierenden Äußerungen".

Zuvor war Israel vom Gazastreifen aus wieder mit einer Mörsergranate beschossen worden. Trotzdem hatten sich Israelis und Palästinenser in Ägypten getroffen, um über die Öffnung der Grenzübergänge zu sprechen.

Bild: dpa 19. November 2014, 15:562014-11-19 15:56:28 © Süddeutsche.de/mane