NahostUSA wollen Hamas-Chef anklagen

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Die US-Regierung geht im Zusammenhang mit dem Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel juristisch gegen den abgetauchten Hamas-Chef Jihia al-Sinwar und andere hochrangige Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation vor. Das US-Justizministerium veröffentlichte am Dienstag (Ortszeit) Unterlagen zur Strafverfolgung, die bereits Anfang des Jahres eingereicht und bisher unter Verschluss gehalten worden waren. Derweil steigt nach der jüngsten Tötung von sechs israelischen Geiseln der Druck auf den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die Lage in Nahost steht an diesem Mittwoch auf der Tagesordnung des UN-Sicherheitsrats in New York. Nach der Tötung von Hamas-Auslandschef Ismail Hanija Ende Juli in Teheran ernannte die islamistische Hamas Sinwar zu ihrem neuen Anführer. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt, es wird vermutet, dass er sich in dem verzweigten Tunnelsystem der Organisation unter dem Gazastreifen versteckt. Sinwar und den anderen Beschuldigten werden unter anderem Terrorismus, Verschwörung zum Mord und Umgehung von Sanktionen vorgeworfen. US-Justizminister Merrick Garland sagte in einer Videobotschaft, die Anklage richte sich gegen Sinwar und andere hochrangige Hamas-Mitglieder, weil sie eine jahrzehntelange Kampagne finanziert und geleitet hätten, um amerikanische Bürger zu töten und die Sicherheit der USA zu gefährden. Die Lage in Nahost stand am Mittwoch wieder auf der Tagesordnung des UN-Sicherheitsrats in New York.

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