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Nahost:Türkei sondiert in Ägypten

Nach langer diplomatischer Eiszeit bemüht sich die Türkei um eine Annäherung an Ägypten. Eine Delegation des türkischen Außenministeriums besuchte Kairo zu Sondierungsgesprächen. Die Staaten hatten sich nach der Machtübernahme des ehemaligen Generals und heutigen ägyptischen Staatschefs Abdel Fatah al-Sisi überworfen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte Sisi als "Putschisten" bezeichnet, weil dieser den Muslimbruder Mohamed Mursi 2013 als frei gewählten Präsidenten Ägyptens gestürzt hatte. Inzwischen hat sich die Gesamtlage in Nahost aber verändert, die Türkei ist isoliert. In einer zurückhaltend formulierten Erklärung der Außenministerien beider Staaten hieß es nun: "Diese Sondierungsgespräche konzentrieren sich auf notwendige Schritte, die zur Normalisierung führen könnten, bilateral und regional."

© SZ vom 07.05.2021 / ave
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