Krieg in Nahost:Der Alarm übertönt viele Vorwürfe

Krieg in Nahost: In der Not ein Lagerfeuer: Menschen wärmen sich in Khan Junis im südlichen Gazastreifen.

In der Not ein Lagerfeuer: Menschen wärmen sich in Khan Junis im südlichen Gazastreifen.

(Foto: Mahmud Hams/AFP)

Nach dem Ende der Feuerpause gehen die Kämpfe zwischen Israel und Palästinensern weiter. Hinter den Kulissen zeigen sich dabei auch wachsende Streitigkeiten zwischen den USA und der Regierung Netanjahu.

Von Peter Münch, Tel Aviv

Am achten Tag ist die Ruhe vorbei, seit Freitagmorgen wird wieder gekämpft im Gazastreifen. Geiseln gegen Gefangene werden nicht mehr ausgetauscht. Die Schuld am Ende der Feuerpause nach genau einer Woche schieben sich Israel und die Hamas gegenseitig zu. Die Menschen im Kriegsgebiet stehen damit aller Voraussicht nach wieder vor schweren Wochen, mindestens. Und in Israel wirft ein Bericht der New York Times erneut die Frage auf, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Denn ein exakter Plan der Hamas für einen großangelegten Überfall war offenbar bereits vor mehr als einem Jahr in die Hände der israelischen Sicherheitsdienste gelangt.

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