Nachtkritik zur RBB-Debatte:Die Opposition hält der Regierung ihr Versagen beim BER vor

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Ramona Pop hat ihren Spaß daran, ihm das vorzuhalten, geradezu lustvoll bringt sie den neuesten Irrsinn in Sachen Flughafen ins Spiel. Wenige Stunden vor der Sendung gab es neue Spekulationen zu Berlins ewiger Baustelle, dem Pannen-Airport BER, der seit Jahren auf die Eröffnung wartet.

Der Marketing-Chef von Ryan Air sprach am Dienstag von einem Eröffnungstermin im März 2018. Hinterher war von einem Versprecher die Rede, einem Irrtum. Aber der passt nur zu gut. Es sieht lange schon so aus, als müsste der anvisierte Eröffnungstermin im Herbst 2017 noch einmal verschoben werden.

Müller hätte das nun abräumen können, mit einem klaren Statement, oder zur Not die Verschiebung verkünden können. Der BER interessiert die Berliner ohnehin nicht mehr, sie sind es leid. Fliegen können sie auch von Tegel und Schönefeld aus. Stattdessen redet Müller drum herum und spricht von Fortschritten auf der Baustelle.

Es ist die Quintessenz der Berliner Politik an diesem Abend: Wirklich gut ist eben nichts, und niemand kann sagen, wie und wann es besser wird.

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