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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Regierungsberater halten nicht viel von der Mietpreisbremse.

(Foto: Simone Hutsch/Unsplash; Bearbeitung SZ)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Regierungsberater fällen vernichtendes Urteil über Wohnungspolitik. Ökonomen, die das Wirtschaftsministerium beraten, kritisieren Maßnahmen wie Mietpreisbremse und sozialen Wohnungsbau als wirkungslos. Sie schlagen gegen die steigenden Mietpreise eine radikale Alternative vor. Von Michael Bauchmüller

Merkel verteidigt Pressefreiheit, vermeidet aber Kritik. Der Innenausschuss des sächsischen Landtags tagt zum Thema des möglichen Fehlverhaltens einiger Polizisten, die die Arbeit eines Kamerateams während einer Pegida-Demo aufhielten. Auch Kanzlerin Merkel hat sich inzwischen zu dem Fall geäußert - und die Wichtigkeit der Pressefreiheit betont. Von Robert Roßmann. Wie weit dürfen sich Beamte und Angestellte überhaupt politisch engagieren? Dieser Frage geht Larissa Holzki nach. Der Fall des LKA-Mitarbeiters offenbart einen falschen Korpsgeist bei der Polizei, kommentiert Constanze von Bullion.

London präsentiert Brexit-Pläne für den Fall eines No-Deal-Szenarios. Die britische Regierung bereitet sich darauf vor, nach Ende der Frist keinen Vertrag zu haben. Der zuständige Minister schiebt präventiv der EU die Schuld zu, sollte es so weit kommen. Von Björn Finke. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Verhandlungen und über das, was noch zu tun ist, finden Sie hier. Dass die Briten überhaupt über ein solches Szenario nachdenken müssen, liegt an der Untätigkeit ihrer Regierung. Ein Kommentar

74 000 Flüchtlinge kamen 2018 nach Deutschland. Ein Großteil davon hat schon in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt. Die FDP kritisiert deswegen die Abkommen der Bundesregierung mit anderen Staaten. Die Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Die klammheimliche Erhöhung der Kfz-Steuer ist ein Unding. Durch die Neuberechnung der Abgabe sackt der Bund zusätzliches Geld ein - ohne dass es darüber je eine Diskussion gegeben hätte. Ein Kommentar von Peter Fahrenholz

Trump hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gelogen. Das zeigt das Geständnis seines Ex-Anwalts Cohen. Aber selbst die Demokraten tun sich mit einem Amtsenthebungsverfahren schwer - aus einem einfachen Grund. Von Thorsten Denkler

Bundeswehr provoziert auf Gamescom mit verharmlosenden Werbeplakaten. Die Kampagne stellt Krieg auf eine Ebene mit Computerspielen. Vor allem in sozialen Medien ist die Empörung groß. Die Besucher vor Ort reagieren deutlich gelassener. Von Caspar von Au

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Sachsen: Ist die Pressefreiheit in Gefahr? Ja, glaubt JochenS: "Wenn Journalisten durch Polizisten schikaniert werden, müsste die Politik dagegen mit aller Härte vorgehen. Dass dies nicht passiert und Kretschmer die auffälligen Beamten sogar noch verteidigt, ist ein Armutszeugnis." Nicodemus0815 schreibt: "Ein freier Staat braucht eine Polizei, die die Rechte der Bürger verteidigt und eine freie Presse. Was ein freier Staat nicht braucht, ist eine Polizei, die die Presse behindert, statt sie zu schützen." Diskutieren Sie mit uns.