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Wirecard-Zentrale in Aschheim

Der Schriftzug von Wirecard an der Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Magdalena Pulz

Was wichtig war

Staatsanwaltschaft München erlässt Haftbefehle gegen drei Wirecard-Manager. Dabei geht es unter anderem um gewerbsmäßigen Bandenbetrug und Marktmanipulation - nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft blähte Wirecard Umsätze und Bilanzsumme seit 2015 auf. Von Nicolas Richter und Jörg Schmitt

EXKLUSIV Merkel soll "keine Kenntnis" über Unregelmäßigkeiten bei Wirecard gehabt haben. Das teilt das Kanzleramt mit. Merkel hatte sich bei einem Besuch in China im Herbst 2019 für den Finanzdienstleister starkgemacht. Damals liefen schon Ermittlungen gegen Wirecard, berichtet Cerstin Gammelin aus Berlin. Derweil nimmt SPD-Chef Walter-Borjans Finanzminister Scholz in Schutz. Versäumnisse sieht er im CDU-geführten Wirtschaftsministerium.

AfD verklagt Merkel und die Bundesregierung. Die Partei zieht vor das Bundesverfassungsgericht, weil die Kanzlerin zur Korrektur der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen aufgerufen hatte. Mehr dazu

SZPlus Angeklagter im Prozess um das Attentat in Halle protzt vor Gericht mit Taten. Die Welt des Stephan B. ist winzig klein und voller Hass. Neun versuchte Morde wirft ihm die Bundesanwaltschaft vor. Insgesamt versuchte er, 68 Menschen zu töten, 52 davon waren in der Synagoge. Über einen, der bislang alles "verkackt" hat, berichtet Annette Ramelsberger aus Magdeburg.

USA fordern Schließung des chinesischen Generalkonsulats in Houston. Amerikanisches Eigentum und Informationen der US-Bürger seien gefährdet, so das US-Außenministerium. China spricht von einer "beispiellosen Eskalation" und kündigt Gegenmaßnamen an. Zu den Details

Kronzeuge im Fall Daphne Galizia im Krankenhaus. Er wurde verletzt aufgefunden. Der Zeuge hätte heute im Prozess um den Mord an der maltesischen Enthüllungsjournalistin aussagen sollen. Zur Nachricht

Durchsuchungen bei Fiat und Iveco wegen Diesel-Betrugsverdachts. Es geht um den Verdacht, dass bei Motoren in verschiedenen Modellen von Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco die Abgaswerte manipuliert wurden. Mehr dazu

Coronavirus

Europäisches Parlament kritisiert Gipfelergebnisse deutlich. In einem Resolutionsentwurf bemängeln die Abgeordneten die Beschlüsse zum EU-Haushalt und zum Corona-Rettungspaket. Das Parlament sieht die Beschlüsse des Gipfels nur als Ausgangspunkt für Gespräche und hat bereits ein Verhandlungsteam gebildet. Ein Grüner spricht von einer "Quittung" für die Staats- und Regierungschefs. Von Philipp Saul

Gesundheitsminister fordern Corona-Tests für Reiserückkehrer. Wer aus sogenannten Risikogebieten im Ausland einreist, soll künftig unmittelbar nach der Rückkehr auf das Coronavirus getestet werden. Dazu sollen an deutschen Flughäfen Teststellen eingerichtet werden. Eine entsprechende Empfehlung beschlossen die Gesundheitsminister der Bundesländer nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz. Meldungen aus Deutschland im Überblick

Corona-Maßnahmen in Österreich teils verfassungswidrig. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) des Landes hat zwei von der Regierung verordnete Corona-Maßnahmen für rechtswidrig erklärt. Das betrifft das allgemeine Betretungsverbot für öffentliche Orte im März und April, sowie die ungleiche Behandlung von Geschäften nach Größe. Die weltweiten Nachrichten

Außerdem wichtig:

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Trump geht in den Beichtstuhl. Der US-Präsident hält seine erste Pressekonferenz zur Corona-Krise seit Wochen. Und plötzlich wirbt er für Masken, spricht gar den Opfern der Krise Mitgefühl aus. Ein Auftritt, der mit Vorsicht zu genießen ist. Von Thorsten Denkler, New York

Es droht der Freizeitkollaps. Die Bürger von Wallgau blockieren am Wochenende die Bundesstraße 11 und protestieren damit gegen immer mehr Durchgangsverkehr. Es ist ein weiterer Höhepunkt in der Debatte um den Overtourismus in Bayerns Bergen. Von Christian Sebald, Wallgau

"Hooligans Gegen Satzbau" versus Attila Hildmann. Kochbuchautor Hildmann hat ein Kopfgeld auf die Satire-Gruppe ausgesetzt. Doch die hat sich gewehrt. Jetzt-Interview von Niko Kappel

SZ-Leser diskutieren​

Braucht die Polizei einen Neustart? Monikamm207 kann keinen Graben zwischen Bevölkerung und Polizei erkennen: "Ich empfinde es als beruhigend zu wissen, dass ich im Notfall jederzeit Hilfe rufen kann." Es sei falsch und unverantwortlich, die "gesamte Polizei unter Generalverdacht zu stellen und von der Notwendigkeit eines 'Neustarts' zu reden."Place Verdôme schreibt: "Weder Schönfärberei noch Schwarzmalerei helfen uns hier weiter." Auch ein Neustart könne böse in die Hosen gehen: "Es braucht daher Reformen, da, wo sie nötig sind; das Gute, die hervorragende Arbeit des Großteils der Polizei, soll ja weiter bestehen bleiben." Diskutieren Sie mit.

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