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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Ifo-Geschäftsklimaindex

Container im Hamburger Hafen. Der IWF rechnet für das laufende Jahr mit einem weltweiten Wachstum von 3,3 Prozent - so lange die Handelskonflikte nicht wieder aufflammen.

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Weltwirtschaft stabilisiert sich. Der Internationale Währungsfonds sagt schwaches Wachstum voraus. Für 2020 rechnet er mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent. Zugleich warnt er jedoch vor konjunkturellen Risiken und mahnt einen globalen Kampf gegen Klimawandel und Ungleichheit an. Für einige Länder hat er seine Vorhersagen nach unten korrigiert. So liegt die Wachstumsrate etwa in Deutschland bei 1,1 Prozent. Von Claus Hulverscheidt

Studie: Ausbau der Ganztagsbetreuung finanziert sich teils selbst. Von 2025 an soll jedes Kind einen Anspruch auf einen Ganztagsplatz an der Grundschule haben. Zwei Milliarden Euro investiert der Bund dafür. Ein Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt: Ein Teil der Kosten könnte durch höhere Steuereinnahmen wieder reinkommen. Mehr Mütter könnten arbeiten gehen. Von Bernd Kramer

Coronavirus breitet sich in China aus. In den vergangenen Tagen sind mehr als 150 weitere Infektionen mit dem neuen Virus gemeldet worden. Auch in Thailand, Japan und Südkorea wurden insgesamt vier Erkrankungen bestätigt. Als Ursache für die rasante Zunahme wird in erster Linie die intensivere Suche nach Erkrankten vermutet. Von Berit Uhlmann

SZ Plus: Luanda-Leaks: Portugal hat sich bereitwillig für zweifelhaftes Geld aus Angola geöffnet. Mit ihrem Geld und ihren Kontakten baute Isabel dos Santos, die Tochter des früheren angolanischen Präsidenten, ein globales Firmennetz auf. Inzwischen hat die angolanische Justiz ihr Vermögen eingefroren. Jenseits ihrer Heimat war ihr Einfluss nirgendwo so groß wie in Portugal. Von Tobias Zick

Elf Jahre Haft im Stromstoß-Prozess in München. Der Verurteilte hatte sich als Arzt ausgegeben und junge Frauen per Internet-Chat dazu gebracht, sich selbst lebensgefährliche Stromschläge zuzufügen. Jetzt wurde der 30-Jährige wegen versuchten Mordes in 13 Fällen verurteilt. Außerdem wurde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Von Annette Ramelsberger

Schauspieler Joseph Hannesschläger ist tot. Der 57-Jährige war für seine Rolle des Kriminalhauptkommissars Korbinian Hofer in der Fernsehserie "Rosenheim-Cops" bekannt. Nun ist er an einer Krebserkrankung gestorben. Zum Nachruf von Gerhard Fischer

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Sono Motors sammelt 50 Millionen Euro. Die Münchner Firmengründer wollten ihre Idee eines Solarautos nicht verkaufen und starteten eine Crowdfunding-Kampagne. Nun teilen sie mit, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Von Thomas Hummel

Alle Falschparker-Strafzettel in Frankfurt seit 2018 rechtswidrig. Die Kommune hatte nicht das Recht, die Überwachung des ruhenden Verkehrs an private Unternehmen zu übertragen. Das Gerichtsurteil dürfte Signalwirkung haben. Zur Nachricht

Ein Dorf bricht die Regeln. Awra Amba ist in Äthiopien ein exotischer Ort: Hier spielt Religion keine Rolle, gearbeitet wird gleichberechtigt und geheiratet nur, wenn beide wollen. Der Gründer der wahrgewordenen Utopie wird verehrt - und angefeindet. Von Sven Weniger

SZ-Leser diskutieren​

Spitzensteuersatz: Wird die Mitte der Gesellschaft zu stark belastet? Lebenszeichen glaubt nicht, dass Menschen mit einem Jahresgehalt von 60 000 bis 84 000 Euro eine Entlastung benötigen. Ähnlich sieht das Ray Noll, der dafür plädiert, lieber Menschen zu unterstützen, "die 1400 bis 2500 Euro verdienen und deshalb ihre Miete kaum zahlen können". Wuerth schließlich resümiert trocken: "Man muss das Geld dort holen, wo es etwas zu holen gibt und wo der zu erwartende Widerstand gering ist. So bleibt nur die Mitte übrig." Diskutieren Sie mit uns.

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