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Präsidentenwahl in Ägypten

Wahlhelfer zählen am dritten Tag der Präsidentenwahl Stimmzettel aus.

(Foto: dpa)

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Von Tobias Dirr

Der Tag kompakt

Al-Sisi bleibt Ägyptens Präsident. Der bisherige Staatschef erhält bei der Abstimmung den Prognosen zufolge 92 Prozent. Die Wahlbeteiligung war jedoch gering - Ägyptischen Medien zufolge lag sie bei 40 Prozent. Einige Wähler berichten, sie hätten Geld und andere Anreize für eine Stimmabgabe bekommen.

Anwalt erfindet NSU-Opfer und wird wegen Betrugs angeklagt. Ralph W. vertrat im NSU-Prozess zweieinhalb Jahre lang ein angebliches Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße, das es tatsächlich nie gegeben hat. Im Herbst 2015 flog der Schwindel auf. Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Betrugs in einem besonders schweren Fall und Urkundenfälschung. Von Wiebke Ramm

Finanzminister Scholz lehnt Abschaffung von Hartz IV ab. Für die SPD bleibe es beim Kernprinzip dieser Arbeitsmarktreform, sagt der kommissarische SPD-Chef in einem Interview. Bundesarbeitsminister Heil hatte sich offen für ein solidarisches Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV gezeigt. Mehr dazu

Bayern-Basketballer werfen Trainer Djordjevic raus. Der Bundesliga-Tabellenführer trennt sich von seinem Coach, der dem Verein soeben den ersten Pokalsieg seit 50 Jahren beschert hat. Auch eine Bilanz von 23:2 Siegen in der Liga half ihm nicht. Offenbar gab es Meinungsverschiedenheiten im Verein. Von Jonas Beckenkamp

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Das Gemetzel geht weiter. Die Bundesregierung verspricht seit Jahren, das millionenfache Schreddern von Küken zu beenden. Doch zuletzt mussten sogar wieder mehr männliche Tiere sterben, weil sie der Wirtschaft wertlos erscheinen. Von Markus Balser

Es zieht einem das Herz zusammen. Frankreich gedenkt der ermordeten Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll. Vom Trauermarsch ausgeladen sind die Rechte Le Pen und der Linke Mélenchon - zu Recht. Kommentar von Nadia Pantel

Der IS zerfällt - aber was wird aus den Anhängern? Zahlreiche deutsche und europäische Kämpfer sitzen im Irak und in Syrien in Haft. Die EU-Staaten müssen entscheiden, was mit ihnen passiert - und stehen auch vor einem moralischen Problem. Von Georg Mascolo

SZ-Leser diskutieren​

Seehofers Asylpolitik: Halten Sie Ankerzentren für sinnvoll? Ja, schreibt ossioscar, "insofern als hier das Asylverfahren bis zur Entscheidung in einer Hand liegt und das bisherige Kompetenzwirrwarr beendet wird". Schuncks hingegen hat Zweifel an der Durchführbarkeit, besonders hinsichtlich des Personals: "Wieder einmal versucht Seehofer, die Lage auf 'Asylantrag positiv oder raus' zu reduzieren. Und vergisst z.B. subsidiär Schutzbedürftige und die geringe Mitarbeit der ausländischen Regierungen bei Rückführungen." Diskutieren Sie mit uns.

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