SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Die Trambahn, in der die Schüsse fielen

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Der Tag kompakt

Drei Tote und mehrere Verletzte nach Schüssen in Utrecht. Ein Mann schießt in einer Straßenbahn um sich und tötet dadurch drei Menschen. Die Polizei schließt ein terroristisches Motiv nicht aus, aber auch ein Familiendrama scheint mittlerweile möglich. Der mutmaßliche Täter ist noch auf der Flucht. Mehr dazu

Unterhaus-Speaker gegen erneute Abstimmung über gleichen Brexit-Deal. John Bercow stellt klar, dass die Regierung den vom Unterhaus abgelehnten Austrittsvertrag nicht wortgleich abermals zur Abstimmung stellen kann. Premierministerin May könne aber einen anderen Vorschlag einbringen. Zur Meldung

EXKLUSIV VW drängt auf drastische Änderungen bei E-Auto-Förderung. Volkswagen will, dass die Förderung der Elektromobilität neu geordnet wird - nur so seien die Ziele zur CO₂-Reduktion erreichbar. Aus Sicht von VW solle der Staat vor allem die Käufer günstigerer E-Fahrzeuge ohne Hybridantrieb bevorzugen. Von Max Hägler

Prozessauftakt zum Tod von Daniel H.. Der 22 Jahre alte Alaa S. soll im Sommer 2018 den 32-Jährigen getötet haben. In der Folge gab es in Chemnitz Aufmärsche von Rechtsextremen. Der wichtigste Zeuge ist wohl ein Mann, der in einem Dönerimbiss neben dem Tatort arbeitete. Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen in Dresden statt. Annette Ramelsberger berichtet

Thomas und Thea Gottschalk haben sich getrennt. Das Paar war mehr als 40 Jahre verheiratet. Medienberichten zufolge soll er eine neue Frau kennengelernt haben. Zur Nachricht

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Die Menschwerdung der Sahra Wagenknecht. Ein Rückzug aus der Politik wegen Überlastung: In der Talksendung "Anne Will" gibt die Linken-Politikerin Einblicke in ihr Seelenleben. Von Thomas Hummel

Wenn unfaire Bezahlung frustet. Der Equal Pay Day erinnert an die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen, die auch bei der Rente zu enormen Unterschieden führen kann. Warum besteht die Ungleichheit weiterhin? Von Larissa Holzki und Henrike Roßbach

"Die Zeit der Naivität ist vorbei". Monatelang haben EU-Experten an einer Strategie gegenüber China gefeilt, jetzt bezeichnen sie die Großmacht erstmals als "Systemrivale". Der Bericht legt Europas Schwächen schonungslos offen. Von Matthias Kolb

SZ-Leser diskutieren​

Wie wächst Chemnitz wieder zusammen? "Was soll in Chemnitz noch zusammenwachsen", fragt Josef Gwinner. "Jene Leute, die damals den Krawall verursacht haben, die werden sich nicht mehr ändern." Ossi hingegen schreibt: "Als jemand, der heute quasi vor den Toren von Chemnitz wohnt und 60 Jahre in dieser Stadt lebte, kann ich ganz gut einschätzen, dass Chemnitz nicht mehr und nicht weniger gespalten ist, als jede andere Stadt in Deutschland. Der bevorstehende Prozess hat allerdings tatsächlich eine erhebliche Brisanz. Dabei bin ich fest überzeugt davon, dass sich die Justiz absolut keinen Fehler erlauben wird und zu einem wirklich gerechten Urteil gelangt." Diskutieren Sie mit.