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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

U.S. President Donald Trump arrives at Joint Base Andrews after attending the National Rifle Association (NRA) convention in Dallas, in Maryland

Donald Trump entscheidet über die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Der Tag kompakt

Iran-Abkommen steht auf der Kippe. US-Präsident Trump will gegen 20 Uhr verkünden, ob die USA aus dem Deal aussteigen. Die wichtigsten Fragen beantwortet Thorsten Denkler. Der iranische Präsident Rohani pocht auf die Unabhängigkeit seines Landes, während er es auf die Entscheidung des US-Präsidenten vorbereitet. Trumps Vorgehen war bislang vor allem von Unnachgiebigkeit geprägt. Nikolaus Piper erklärt, wie die Spieltheorie dabei helfen kann, diese Haltung zu entschlüsseln.

Audi erneut unter Manipulationsverdacht. In den Modellen A6 und A7 wurde erneut eine Software gefunden, die das Abgassystem der Autos manipuliert. Das Kraftfahrtbundesamt geht nach SZ-Informationen dem Verdacht nach. Max Hägler und Klaus Ott berichten.

"Es ist ruckzuck passiert, dass man da etwas übersieht." Nach dem Zugunglück mit zwei Toten im bayerischen Aichach wurde der zuständige Fahrdienstleiter festgenommen. Ein ehemaliger Fahrdienstleiter, der früher an der Stelle gearbeitet hat, berichtet von jahrzehntelangen Problemen. Von Christian Rost, Anna Günther und Elisa Britzelmeier

Asyl-Bundesamt soll in Bremer Affäre verwickelt sein. Die neue Leiterin der Außenstelle vermutet sogar, dass in Nürnberg Akten gelöscht werden, um die dubiosen Vorgänge in Bremen zu vertuschen. Das Innenministerium sieht dafür keine Beweise, schreibt Bernd Kastner.

Zahl der Straftaten sinkt auf Rekordtief. Das zeigt die nun veröffentlichte Kriminalitätsstatistik. Dennoch fühlen sich viele Deutsche nicht sicher. Wie der Staat damit umgehen kann, und wie aussagekräftig die Statistik überhaupt ist, erklärt Kriminologe Bernd-Rüdeger Sonnen im Interview mit Antonie Rietzschel. Der Rückgang von Straftaten ist kein Anlass zum Jubel, aber für Mäßigung. Lange genug wurde mit den Zahlen der Statistik Angst geschürt, kommentiert Heribert Prantl.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Wenn der Millionär über Armut spricht. Bei Plasberg reden gut versorgte Menschen über soziale Ungleichheit in Deutschland. Da muss es mal wieder Kevin Kühnert richten. TV-Kritik von Ruth Schneeberger

Warum Gesundheit keine Privatsache ist. Ob Schockfotos auf Zigarettenschachteln, Zuckersteuer oder Impfpflicht: Die Deutschen sind dagegen und kämpfen verbissen für ein Recht auf ungesundes Leben. Sie halten das für Freiheit - und irren kolossal. Von Berit Uhlmann

Großrazzia gegen Schleusernetzwerk. Die Banden sollen hunderte Menschen aus der Republik Moldau nach Deutschland geschleust und dort bei Sicherheitsdiensten illegal beschäftigt haben. Die Spuren führen ins Reichsbürgermilieu. Von Volkmar Kabisch, Sebastian Pittelkow und Katja Riedel

SZ-Leser diskutieren​

Kriminalität: Geben Ihnen Zahlen ein Gefühl der Sicherheit? Todde_1962 findet: "Ein Sicherheitsgefühl entsteht nicht durch Zahlen, sondern durch die persönliche Wahrnehmung im Alltag. Diese wird primär durch das Bauchgefühl bestimmt." Utzscre hingegen schreibt: "Ich weiß nicht, ob mir Zahlen Sicherheit geben oder ein immanenter Optimismus und Pragmatismus. Mich hat zweimal im Leben etwas getroffen, das äußert unwahrscheinlich ist und grässlich, aber es hat nichts an meinem Grundvertrauen geändert. Ich halte das einfach nur für Pech. Ich finde, es ist wichtig, bei Kindern Resilienz zu stärken." Diskutieren Sie mit uns.

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