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Putin und Erdogan bei Treffen im September 2019

Putin und Erdoğan bei einem Treffen im September 2019

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Erdoğan will Waffenruhe in Syrien nicht verlängern. Vor seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin teilt der türkische Machthaber mit, die vereinbarte Feuerpause nicht über Dienstagabend hinaus verlängern zu wollen. Russland will den Vorschlag der deutschen Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer prüfen, im Norden Syriens eine international kontrollierte Sicherheitszone einzurichten. Mehr dazu

Britisches Parlament debattiert Johnsons Brexit-Zeitplan. Der britische Premier will den EU-Austritt Großbritanniens immer noch zum 31. Oktober realisieren. Johnson droht damit, das Brexit-Gesetz zurückzuziehen, sollte sein Zeitplan vom Unterhaus abgelehnt werden. Die Ereignisse im Live-Blog

EXKLUSIV: Isabel Schnabel soll EZB-Direktorin werden. Die Wirtschaftsweise soll von der Bundesregierung am Mittwoch für das Direktorium der Europäischen Zentralbank nominiert werden. Sie gilt als Unterstützerin der Niedrigzinspolitik von Mario Draghi und folgt auf Sabine Lautenschläger, die vor vier Wochen überraschend ihren Rücktritt erklärte. Von Cerstin Gammelin

Juncker verabschiedet sich vor dem EU-Parlament. Der scheidende Kommissionspräsident zieht Bilanz und bekundet, er hätte sich "redlich bemüht". Er fordert die Abgeordneten auf, den "dummen Nationalismus" zu bekämpfen. Bei der Wiedervereinigung Zyperns und den Beziehungen zur Schweiz gibt sich Juncker selbstkritisch. Björn Finke berichtet aus Straßburg.

Lichtgestalter Ingo Maurer ist tot. Der Designer, zu dessen bekanntesten Werken die Tischleuchte "Bulb" zählt, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. In München gestaltete er das Lichtkonzept mehrerer U-Bahn-Stationen um. Zur Nachricht

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Dieses aufgehäufte weiße Elend". In Kitzbühel startet die Skisaison - bei spätsommerlichen Temperaturen auf einem verblüffend weißen Band über den grünbraunen Hängen. Von Titus Arnu

Der Fehler liegt im System. Deutsche Landwirte sollen immer mehr und immer billig produzieren. Das verträgt sich nicht mit Umwelt- und Klimaschutz. Die Wende im Agrarsektor kann nur mit einem radikalen Politikwechsel gelingen. Kommentar von Markus Balser

Von Deutschland aus ins All? Die deutsche Industrie fordert einen hiesigen Weltraumbahnhof. Für bestimmte Umlaufbahnen wäre ein Startplatz in der Bundesrepublik tatsächlich von Vorteil. Allerdings gibt es auch ein paar Probleme. Von Hanno Charisius

SZ-Leser diskutieren​

Haben Sie Verständnis für die Bauernproteste? "Natürlich", schreibt AWParis. "Jeden Tag 1000 neue Normen und Auflagen, aber jeden Tag noch billiger produzieren. Das kann es ja wohl nicht sein." Nico schreibt: "Verständnis für Bauern? Ja. Verständnis für diesen Protest? Nein. Die Politik muss die Grundlagen für eine nachhaltige, sozial verträgliche und regionale Nahrungsmittel-Versorgung legen. [...] Die Bauern [haben] ihre Verantwortung nicht nur als Nahrungserzeuger, sondern auch als Umweltschützer lange Zeit verschlafen." Diskutieren Sie mit.