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Spanien - Ministerpräsident Pedro Sanchez bei einer Sitzung im spanischen Parlament

Spaniens Regierungschef am Mittwoch im spanischen Parlament

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Spaniens Regierung steht vor dem Aus. Das spanische Parlament hat den Haushalt der sozialistischen Minderheitsregierung von Premier Pedro Sánchez abgelehnt. Den Ausschlag dafür gab die ablehnende Haltung zweier separatistischer Parteien aus Katalonien. Die Regierung ist damit gescheitert. Es wird damit gerechnet, dass Sánchez bald Neuwahlen ausruft. Mehr Infos

Mutmaßliche Folterer des Assad-Regimes in Deutschland festgenommen. Die beiden ehemaligen Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes sollen in Syrien an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt gewesen sein. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, Tausende Menschen misshandelt zu haben, um Proteste gegen Machthaber Assad zu unterdrücken. Zur Nachricht

EXKLUSIV Anklage: Zwist um Drogen könnte wohl Ursache für tödliche Messerstecherei von Chemnitz sein. Die Ermittlungen zum Tod von Daniel H. gestalteten sich schwierig. Der Verdächtige Farhad A. befindet sich auf der Flucht und könnte in der Tatnacht unter Drogeneinfluss gestanden haben. Der Angeklagte Alaa S. bestreitet, auf H. eingestochen zu haben. Zum Bericht

EXKLUSIV 100 Glyphosat-Produkte sollen ungeprüft auf den Markt kommen. Im Koalitionsvertrag hat die Regierung vereinbart, den Einsatz des Pflanzenschutzmittels zu beschränken. Da jedoch voraussichtlich 100 Stoffe nicht innerhalb der vorgegebenen Frist geprüft werden können, verlängert sich ihre Zulassung automatisch. Markus Balser und Michael Bauchmüller berichten.

Jeder dritte Fahrschüler schafft die Prüfung nicht. Laut einer Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts ist die theoretische Führerscheinprüfung für viele das größere Problem. Die Anforderungen sind bundesweit gleich, die Unterschiede zwischen den Bundesländern dennoch deutlich. Experten sollen die Ursachen für die hohen Durchfallquoten herausfinden. Zu den Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Politiker, tut endlich was! Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen!" ist ein Signal an die Landesregierung, den Naturschutz endlich ernst zu nehmen. Viele haben das dumpfe Gefühl, dass hier etwas grundlegend falsch läuft. Kommentar von Thomas Hummel

Radikal, rechts, Frau. Die AfD propagiert ein Frauenbild der 50er Jahre. Trotzdem steigt die Zahl der weiblichen Mitglieder. Was zieht diese Frauen an den rechten Rand? Eine Spurensuche. Von Leila Al-Serori

Hat die Eroberung Amerikas das Klima gekühlt? Als die Europäer in die neue Welt aufbrachen, mussten Millionen Ureinwohner sterben. Die Entvölkerung war laut einer neuen Studie so massiv, dass sie eine "Kleine Eiszeit" auslöste. Von Christoph von Eichhorn

SZ-Leser diskutieren​

Volksbegehren erfolgreich, Bienen gerettet? Rosleh hofft, dass "die bayerische Staatsregierung, vor allem Söder und Aiwanger, zum Nachdenken gezwungen werden. Sicher ist das jedoch nicht." "Die Staatsregierung ist jetzt in der Pflicht. Falls sich der alternative Gesetzentwurf als Placebo-Naturschutzgesetz erweist, hoffe ich doch sehr, dass die bayerische Bevölkerung dies durchschaut und den ursprünglichen Entwurf annimmt", ergänzt Swift. Kayefgratuliert "den Initiatoren des Volksbegehrens und ihren Unterstützern". Und fügt hinzu, "das ist Demokratie." Diskutieren Sie mit uns.