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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

CSU-Vorstandssitzung

CSU-Chef Markus Söder

(Foto: dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Söder: AfD wird zur wahren NPD. Der CSU-Chef greift die AfD bei einem Bezirksparteitag scharf an: Es handele sich nicht einfach um "einige frühere wackere Konservative", so Söder. Andere Parteien sollten sich von der AfD abgrenzen, um auf die Entwicklung der Partei zur "geistigen NPD" zu reagieren. Gegen Parteichef Meuthen laufe ein "lange geplanter Putsch" von Rechtsaußen Höcke. Wolfgang Wittl berichtet aus Freyung.

Partei von Präsident Selenskij gewinnt Parlamentswahl in der Ukraine. Die Partei Diener des Volkes liegt Prognosen zufolge mit 44 Prozent vorne. Selenskij hatte die Wahl vorgezogen und kann mit dem Ergebnis seine Macht klar stärken. Im bisherigen Parlament hatte das Lager des abgewählten Staatschefs Poroschenko noch die Mehrheit. Zur Nachricht

Iran-Konflikt verschärft sich. Wegen der anhaltenden Festsetzung eines britischen Tankers durch Iran prüft Großbritannien mögliche Strafmaßnahmen. Die Kaperung des britischen Schiffs soll den USA und Europa verdeutlichen, dass Iran massiven Schaden verursachen kann, wenn es daran gehindert wird, Öl zu exportieren, analysiert Paul-Anton Krüger.

Zwei britische Minister treten zurück, wenn Johnson Premier wird. Finanzminster Hammond und Justizminister Gauke wollen den Brexit-Kurs eines möglichen Regierungschefs Johnson nicht mittragen, der die EU auch ohne Abkommen verlassen würde. Mehr dazu

Abe behält Mehrheit im japanischen Oberhaus. Der regierende Block von Ministerpräsident Abe siegt Hochrechnungen zufolge zum fünften Mal bei einer Parlamentswahl. Mehr dazu. Tokio-Korrespondent Christoph Neidhart stellt den "japanischen Trump" näher vor.

Frau vor Zug gestoßen und getötet. Ein 28-Jähriger hat am Samstag eine ihm völlig unbekannte 34-Jährige an einem Bahnsteig in Voerde vor einen einfahrenden Zug geschubst. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Das Amtsgericht Duisburg erließ am Sonntag Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann. Mehr dazu

Gedenken an den 20. Juli 1944. Vor 75 Jahren scheiterte das Attentat auf Hitler durch die Widerstandsgruppe um Stauffenberg. Bei einer Feierstunde begehen die neue Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Bundeskanzlerin Merkel mit 400 Rekruten den Jahrestag. Für AKK erweist sich der Tag als erster Härtetest - allerdings ganz anders als erwartet, schildert Nico Fried. Warum die Verschwörer vom 20. Juli Respekt verdienen, kommentiert Joachim Käppner.

"Avengers: Endgame" ist erfolgreichster Film aller Zeiten. Der Film hat vorläufigen Zahlen zufolge 2,7902 Milliarden Dollar eingespielt und überholt damit "Avatar" als weltweit kommerziell erfolgreichsten Film. Zur Nachricht

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

10 000 Demokraten gegen 120 Neonazis. Eine rechtsextreme Splitterpartei wollte in Kassel am ehemaligen Dienstsitz des ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke vorbeiziehen. Um ein Vielfaches größer fiel dabei die Gegendemonstration aus. Von Susanne Höll, Kassel

Sich dem Rechtsradikalismus stellen - mit der Kraft der Vernunft. 1967 hielt der Philosoph Theodor W. Adorno einen Vortrag über die NPD. Der nun neu veröffentlichte Text liest sich, als sei er für die heutige politische Lage geschrieben. Von Jens-Christian Rabe

Frauen werden von Wissenschaftlern systematisch missachtet. Die Hälfte der Weltbevölkerung spielt für die Forschung nur eine kleine Rolle. Das muss sich ändern. Kommentar von Werner Bartens

SZ-Leser diskutieren

Iran kapert britisches Schiff - Ihre Meinung: "Durch die einseitige Kündigung des Atomabkommens durch die USA wurde ein Krisenautomatismus losgetreten, der die zuvor noch recht starken moderaten Kräfte im Iran geschwächt und die Fanatiker gestärkt hat", schreibt Andreas Maurer. "Armer Iran und arme Welt!" Kayef glaubt, dass "die eigentlichen Auslöser dieses Konflikts die Hardliner in den USA" seien. "Kann sich der Westen nicht endlich mal aus allem heraushalten? Unser Öl werden wir auch so bekommen und in den USA würden die Reichen nicht ärmer werden." Diskutieren Sie mit.