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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

München - Marienplatz und Frauenkirche

Von etwa 1000 Airbnb-Wohnungen geht das Zweckentfremdungsermittlerteam in München derzeit aus (Symbolbild).

(Foto: imago/imagebroker)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Airbnb muss Mieter-Daten in München preisgeben. Das hat das Verwaltungsgericht der Stadt entschieden. In München dürfen Wohnungen maximal acht Wochen ohne Genehmigung an Touristen weitervermietet werden. Verstöße waren für die Stadt bislang nur schwer nachweisbar. Zum Artikel. Das Urteil ist ein wichtiges Signal im Kampf gegen Zweckentfremdung, denn wer langfristig über Airbnb vermietet, verhält sich unsolidarisch, kommentiert Camilla Kohrs.

EZB beendet Anleihenkäufe. Das Anleihen-Kaufprogramm war in den vergangenen Jahren eines der wichtigsten Kriseninstrumente der Europäischen Zentralbank. Nun lässt sie es auslaufen. Den Leitzins von 0,0 Prozent lässt die Notenbank weiter unangetastet. Zum Text

Fahrverbote für Euro-6-Diesel sind kein Tabu mehr. Städte in der EU können auch Diesel mit der neuesten Abgasnorm Euro 6 in Fahrverbote einbeziehen, entschied ein EU-Gericht. In Deutschland sind solche Fahrverbote der Bundesregierung und dem Bundesverwaltungsgericht zufolge aber nicht verhältnismäßig. Alle Informationen

Weiterer Toter nach Anschlag in Straßburg. Die Zahl der Opfer des Anschlags in Straßburg steigt damit auf drei. Ein zuvor für hirntot erklärter Afghane erlag seinen Verletzungen. Zur Meldung. Nach dem mutmaßlichen Attentäter wird immer noch gefahndet, am Donnerstagabend durchsuchte eine Anti-Terror-Einheit das Straßburger Stadtviertel, in dem sich die Spur des Täters verloren hatte. Zum Artikel

May bestätigt Rückzug vor nächster Wahl. Die britische Premierministerin will offenbar nicht nach dem Brexit zurücktreten, bestätigt aber öffentlich, dass sie bei der Wahl 2022 nicht als Tory-Spitzenkandidatin antreten will. Sie würde es von Herzen lieben, ihre Partei in die nächste Wahl zu führen, sagte sie vor Reportern. Gleichzeitig respektiere sie den Wunsch der Partei, das lieber unter anderer Führung zu tun. Zum Text

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Nur echt mit 21 Fenstern. 30 Jahre stand ein VW Bulli, Sondermodell "Samba", vollkommen unberührt in einer Scheune bei Hannover. Ein Sensationsfund für VW-Fans. Von Felix Reek

Werbung für Abtreibung soll verboten bleiben. Darauf einigten sich CDU und SPD. Bundesärztekammer und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sollen aber Kontaktinformationen von Ärzten bereithalten, an die sich Frauen für einen Abbruch wenden können. Von Kristiana Ludwig

"Kauft meine Sachen nur, wenn ihr sie braucht." Die Kleidungsbranche ist eine der dreckigsten überhaupt. Henning Siedentopp will das ändern. Und bietet günstige Öko-Sneaker und fair produzierte Bekleidung mit gutem Design. Von Carolin Wahnbaeck

SZ-Leser diskutieren​

Halten Sie das Airbnb-Urteil für richtig? Absolut, findet Morene, "da Mietwohnraum als Ferienwohnung zweckentfremdet wird, während Mietwohnraum in Städten zu knapp ist. Außerdem entgehen dem Staat Millionen an Steuergeldern." Hans hingegen hält das Urteil für verkürzt und falsch: "Nicht Airbnb treibt die Kosten der Mieten nach oben und verknappt den Wohnraum. Die vielen Hotels verknappen den Wohnraum, denn sie nehmen der Stadt notwendige Fläche in bester Lage für Mietwohnungen." Diskutieren Sie mit uns.