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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Mutmaßliche rechte Terrorzelle - Festgenommene beim BGH

Einen Tag nach der Zerschlagung einer mutmaßlichen rechten Terrorzelle sind am vergangenen Samstag die ersten Festgenommenen in Karlsruhe zu Haftrichtern des Bundesgerichtshofs (BGH) gebracht worden.

(Foto: dpa)

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Der Tag kompakt

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EXKLUSIV Was mit Uiguren nach der Internierung passiert. Die Regierung in Peking leugnet Lager und Repressionen gegen die uigurische Minderheit in der Region Xinjiang. Jetzt belegen interne Dokumente chinesischer Behörden, wegen welcher Banalitäten Uiguren in Internierungslager gesperrt und anschließend überwacht werden. Von Frederik Obermaier und Kai Strittmatter

EXKLUSIV Zweifel an Vorwürfen gegen Huawei. Die USA wollen ihre Verbündeten mit aller Macht davon abbringen, beim 5G-Ausbau auf Huawei zu setzen. Doch die Bundesregierung zweifelt zunehmend daran, wie stichhaltig die US-Spionagevorwürfe sind. Seit Großbritannien sich dem US-Druck nicht beugte, fürchtet die Trump-Regierung, dass mehr und mehr europäische Regierungen ihrem Kurs nicht folgen werden. Von Florian Flade und Georg Mascolo

EU will Waffenembargo gegen Libyen mit neuer Marinemission überwachen. Es habe eine Grundsatzentscheidung für einen neuen EU-Einsatz gegeben, sagt Bundesaußenminister Maas in Brüssel nach einem Treffen der EU-Außenminister. In Libyen stehen sich der abtrünnige General Haftar und die international anerkannte Regierung von Premier al-Serraj feindlich gegenüber. Trotz eines Waffenembargos werden die Bürgerkriegsparteien weiter mit Waffen beliefert. Zur Nachricht

BBC soll nach Plänen der Regierung massiv verschlankt werden. Einem Medienbericht zufolge soll die BBC gezwungen werden, den Großteil ihrer Radiostationen zu verkaufen und die Zahl der nationalen TV-Kanäle, die teils in Kooperation mit regionalen Anbietern betrieben werden, zu reduzieren. Und am besten zum Abo-Modell umgebaut werden, berichtet Cathrin Kahlweit. Lesen Sie mit SZ Plus, wie Dominic Cummings, der Chefberater von Premier Johnson, gerade Downing Street umkrempelt.

22-Jähriger nach Autorennen wegen Mordes verurteilt. Der Mann hatte sich im April 2019 im niederrheinischen Moers auf einer Wohnstraße ein Rennen mit einem gleichaltrigen Mann geliefert. Sein Wagen prallte mit dem einer 43-jährigen Autofahrerin zusammen, die drei Tage später ihren Verletzungen erlag. Laut Gutachter soll der Unfallwagen bei dem Rennen auf bis zu 167 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben. Den zweiten Angeklagten verurteilten die Richter zu mehr als drei Jahren Gefängnis. Zum Text

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Eine neue Göttin. Kim Petras war die jüngste Transsexuelle, die je geschlechtsangleichend operiert worden ist - wird sie nun der erste transsexuelle Weltstar? Ein Treffen. Porträt von Juliane Liebert

Schrumpfkur für Europa. Der Kontinent leidet unter Bevölkerungsschwund. Das destabilisiert ganze Regionen und führt zunehmend in eine Schieflage. Es eröffnet aber auch Chancen. Von Karoline Meta Beisel

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Rodungsarbeiten für Tesla-Werk gestoppt - richtig so? Walter Stein findet es immer bedauerlich, wenn Bäume gerodet werden, manchmal müsse es aber eben sein. Außerdem stünde es den Deutschen gut zu Gesicht, den Meckerreflex zu unterdrücken: "Etwas mehr amerikanischer Geist täte uns gut". Auch Anne_Theke steht dem Stopp kritisch gegenüber: "So ist das in Deutschland. Anstatt sich zu freuen, dass es noch Investitionen in Standorte gibt, kümmert sich der Deutsche erstmal um den Wald." Raumfahrer200 findet die Entscheidung richtig: "Es gibt genug Brachflächen, auch stillgelegte Flächen von ehemaligen Betrieben oder alten Kasernen." Diskutieren Sie mit uns.

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