SZ EspressoDas Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

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"Impfen hat oberste Priorität", sagt Vizekanzler Scholz.
"Impfen hat oberste Priorität", sagt Vizekanzler Scholz. dpa

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

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Das Wichtigste zum Coronavirus

EXKLUSIV Scholz fordert umfassenden Impf-Plan. Der SPD-Vizekanzler verlangt vor dem Impf-Gipfel am Montag Berechenbarkeit für die kommenden Monate. Den Betreibern von Alten- und Pflegeheimen wirft er Versäumnisse vor. Von Cerstin Gammelin, Jens Schneider und Mike Szymanski. Wer wie schnell eine Corona-Impfung bekommt, ist manchmal eine Frage der Beziehungen oder des Glücks. Und hängt davon ab, in welchem Bundesland man lebt. Zum Text mit SZ Plus

Portugal schließt seine Landesgrenzen. "Sehr schlimm" sei die Lage in dem Land sagt Ministerpräsident Costa, der alle Ein- und Ausreisen ohne triftigen Grund untersagt. Portugals Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps, berichtet Karin Janker.

Spahn kündigt Überarbeitung von Impfverordnung an. Die Stiko hatte zuvor für den Impfstoff von Astra Zeneca eine Altersbeschränkung empfohlen. Bundesfamilienministerin Giffey schlägt ein Ampel-Modell für die Öffnung von Kitas vor. Aktuelle Meldungen aus Deutschland

EXKLUSIV Schulschließungen - aber nur auf dem Papier. Im ganzen Land sind die Schulen zu. Alle Schulen? Nein. Eine SZ-Umfrage zeigt: Erstaunlich viele Kinder und Jugendliche lernen im Klassenzimmer. Von Paul Munzinger

  • Kamf gegen die Pandemie: Deutschland hat dramatische Defizite (SZ Plus).
  • Altmaier schließt längeren Lockdown auch bei Inzidenz unter 50 nicht aus.
  • Welche Länder mehr impfen als Deutschland.

Was sonst noch wichtig war

Polizei nimmt Hunderte Menschen in Russland bei Demonstrationen zur Freilassung Nawalnys fest. In mehr als 100 Städten gehen in ganz Russland Menschen auf die Straße, um sich für den Kremlkritiker einzusetzen. Der Staat hatte die Kundgebungen verboten. Die Sicherheitskräfte greifen hart durch - die USA verurteilen deren Vorgehen. Zu den Bildern. Selbst in Haft ist Alexej Nawalny für Wladimir Putin ein kaum lösbares Problem. Auch, weil seine populären Enthüllungsvideos mit modernsten Unterhaltungsstrategien arbeiten. Zum Text von Sonja Zekri. Putins starres System steuert auf eine Zerreißprobe zu, kommentiert Silke Bigalke.

Wirecard-Skandal: Marsalek ließ offenbar nach Spionen suchen. Der Ex-Wirecard-Vorstand soll seine Kontakte zum österreichischen Verfassungsschutz für Auskünfte über mögliche Agenten genutzt haben. Das sagte ein Ex-Abteilungsleiter des Verfassungsschutzes aus. Von Klaus Ott und Jörg Schmitt

Nordirische Regierungschefin stellt Brexit-Abkommen infrage. Das sogenannte Nordirland-Protokoll hat bereits zu teilweise leeren Supermarktregalen in der britischen Provinz geführt. Arlene Forster reagiert jedoch vor allem auf die Debatte um EU-Export-Kontrollen für Corona-Impfstoffe.

"Animals"-Gitarrist Hilton Valentine ist tot. Für "House of the Rising Sun" schuf er eines der allergrößten Gitarren-Intros in der Geschichte des Rock. Zum Tod von Hilton Valentine. Zum Nachruf von Jakob Biazza

Schottische Musikproduzentin Sophie gestorben. Sie erschuf Hits für Stars wie Madonna und Charli XCX - und verband dabei eine fluide Gender-Präsentation mit einem Werk, das man erst in Jahren ganz verstehen wird. Zum Nachruf von Jan Kedves

3 aus 48 - Meistgelesen am Wochenende

Bayerns Corona-Bilanz in der Krise. Manches, was die bayerische Staatsregierung getan hat, hat geholfen, anderes nicht. Besonders Ministerpräsident Söder hat sich lauthals hervorgetan - nicht immer zu Recht. Kommentar von Kassian Stroh

Diese Baldwins. Ob Anzugfigur oder Bindegewebe: Alec und Hilaria Baldwin haben viel, wofür sie dankbar sein können. Von Julia Werner und Max Scharnigg

Abgründe am rechten Rand. Selbst Konservative beschreiben die republikanische Abgeordnete und QAnon-Anhängerin Greene als vollkommen durchgeknallt. Nach den Wahlniederlagen ringen die Republikaner mit der Frage: Wie viel Raum soll man Verschwörungsmystikern wie ihr geben? Von Alan Cassidy (SZ Plus)

SZ-Leser diskutieren

Hat Deutschland in der Pandemie versagt? Ja, schreibt Volker_Ludwig: "Die politische Verwaltung, auf die man in Deutschland so lange stolz war, versagt in vielen Bereichen so deutlich wie nie." Jogu sieht das differenzierter. Er hätte sich zwar "schnelleres und qualitativ besseres" vom Kanzleramt gewünscht, aber: "Wir haben im Herbst das exponentielle Ansteigen der Infektionen verhindert, das traditionell kontaktreiche Weihnachten haben wir ohne Anstieg hinbekommen. Wir haben unser Gesundheitssystem nicht überlastet. Diese Erfolge sollte man nicht klein schätzen." Diskutieren Sie mit.

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