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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

55. Münchner Sicherheitskonferenz

Kanzlerin Merkel auf der Münchner Sicherheitskonferenz

(Foto: dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Merkel will Rüstungsexporte erleichtern. Voraussetzung für die Entwicklung gemeinsamer Waffensysteme in Europa sei eine "gemeinsame Kultur" für die Ausfuhr von Waffen. Die SPD dringt dagegen auf eine Verschärfung der Richtlinien. Von Daniel Brössler und Paul-Anton Krüger

Deutliche Worte von Merkel bei Sicherheitskonferenz. Die Bundeskanzlerin fordert in München China auf, sich an der Abrüstung zu beteiligen und kritisiert deutlich die USA. Am Ende sorgt sie so für einen Moment, wie es ihn in der Siko-Geschichte selten gibt, wie Daniel Brössler berichtet. Der US-Vizepräsident und der chinesische Vertreter liefern sich einen kaum verhohlenen Streit über das Telekommunikationsunternehmen Huawei. Von Matthias Kolb und Paul-Anton Krüger

Deutschen Autos drohen neue Zölle in den USA. Ein Bericht des Handelsministeriums könnte die deutsche Autobranche als Gefahr für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten einstufen. Die Hersteller verurteilen dies und bekommen Rückendeckung von der Kanzlerin. US-Präsident Trump hat nun 90 Tage Zeit, eine Entscheidung zu treffen, wie Max Hägler berichtet.

Europäer sollen gefangene IS-Kämpfer aufnehmen. US-Präsident Trump drängt die Verbündeten der USA, 800 Milizionäre mit EU-Pass zu übernehmen, die bisher von Kurden festgehalten werden. Andernfalls würden diese freigelassen, warnt er. Von Hubert Wetzel

Umweltministerin will Insekten per Gesetz schützen. Bienen, Hirschkäfer und andere Insekten müssen besser vor Pestiziden geschützt werden, fordert Umweltministerin Schulze. Ihren Plänen muss das Landwirtschaftsministerium zustimmen. Zur Nachricht

Neureuther wird in seinem wohl letzten WM-Rennen disqualifiziert. Gold, Silber und Bronze gehen beim Slalom in Åre nach Österreich. Der deutsche Altstar fädelt im zweiten Durchgang ein. Von Johannes Knuth

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Zu ernsthaft für den Glamour. Bruno Ganz besaß eine ungeheure Präsenz, vor der Kamera ebenso wie auf der Bühne. Das Hineinversenken und sich Vertiefen machten seine Art zu Arbeiten aus. An ihm haften blieb jedoch vor allem eine Rolle. Nachruf von Susan Vahabzadeh

Erster Republikaner will gegen "Schulhofrüpel" Trump antreten. Bill Weld will versuchen, Trump die Präsidentschaftskandidatur 2020 streitig zu machen. Auch wenn der frühere Gouverneur von Massachusetts nicht gegen den Präsidenten gewinnen sollte, könnte er ihm doch gefährlich werden. Von Thorsten Denkler

Adel vernichtet. Zwischen Ernst August Prinz von Hannover und seinem ältesten Sohn ist ein Streit ausgebrochen. Es geht um einen umstrittenen Schenkungsvertrag, eine unliebsame Schwiegertochter und eine Burg - die mal ein Symbol der Liebe war. Von Peter Burghardt

SZ-Leser diskutieren

Ihre Meinung zur Münchner Sicherheitskonferenz: "Eine internationale Friedenskonferenz wäre mir viel lieber", kommentiert Kulissenschieber. In eine ähnliche Kerbe schlägt Leser Träumer und sagt, er finde es "schizophren, wenn ein Land wie Deutschland, dass Nummer zwei der Welt im Waffenexport ist, sich für Sicherheit und Frieden einsetzt". Eine andere Meinung hingegen vertritt Monikamm207 und schreibt: "Es ist gut und richtig, dass es solche Plattformen gibt, die internationalen Entscheidern und Experten einen Meinungsaustausch und (informelle) Begegnungen ermöglichen." Diskutieren Sie mit uns.