EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat US-Präsident Donald Trump in seinem schottischen Golfclub besucht. Dort haben sich die beiden eine Stunde lang über den Handelskonflikt beraten. Herausgekommen ist dabei „ein großer Deal“, wie von der Leyen es ausdrückt. Das Abkommen beinhaltet einen Basiszoll von 15 Prozent auf Produkte, die von der EU in die USA exportiert werden. Einige Produkte sind davon ausgenommen, fest steht aber: Der Handelsstreit zwischen EU und USA endet mit einem schmerzhaften Abkommen für Europa.
Trotzdem versucht von der Leyen, den Deal als Erfolg zu verkaufen – und nicht als Geste der Unterwerfung, wie ihr einige vorwerfen. Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel, analysiert, warum der Deal für die EU das kleinere Übel ist. Und wovor Europa in den Verhandlungen die größte Angst hatte.
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Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Reuters.
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