SZ-Podcast "Auf den Punkt":Meron Mendel: Anerkennung Palästinas ist ein Druckmittel auf Netanjahu

"Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung. (Foto: SZ)

Spanien, Norwegen und Irland wollen Palästina als Staat anerkennen. Ist das nur ein Symbol? Oder ein wichtiger Schritt zu einer Zweistaatenlösung?

Von Leopold Zaak

Nur wenige westliche Staaten erkennen Palästina als eigenen Staat an. Aber jetzt kommen noch einige hinzu: Spanien, Norwegen und Irland haben die Anerkennung am Mittwoch öffentlich gemacht, Slowenien und Malta sollen noch folgen.

Israel reagiert empört auf die Initiative und sieht darin eine "Belohnung" für die terroristischen Angriffe der Hamas.

Die Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten erkennt Palästina bereits an. Die USA, Großbritannien oder Frankreich blockieren als Veto-Mächte bisher einen eigenen palästinensischen Staat. Auch Deutschland erkennt es bisher nicht an.

Ist der Vorstoß Spaniens, Norwegens und Irlands reine Symbolik? Oder ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer Zweistaatenlösung? Darüber spricht in dieser Folge der israelisch-deutsche Publizist Meron Mendel.

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Zum Weiterlesen und -hören: Hier gibt es den Text zu Bayer Leverkusen.

Moderation, Redaktion: Leopold Zaak

Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter

Produktion: Jakob Arnu

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:Richtung: Zweistaatenlösung

Norwegen, Spanien und Irland erkennen Palästina als Staat an. Das ist kein historischer Schritt, und es ist auch keine Attacke gegen Israel. Vielmehr streben diese Länder eine politische Lösung des Nahostkonflikts an.

Kommentar von Peter Münch

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