SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Kim Jong-Un und Moon Jae-in umarmen einander zum Abschied nach dem Treffen im Grenzort Panmunjom.

(Foto: REUTERS)

Was dieses Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat: Verwirrspiel um Nordkorea-Gipfel, Irland kippt Abtreibungsverbot, AfD-Demo in Berlin.

Von Jana Anzlinger

Das Wochenende kompakt

Trump und Kim könnten sich doch am 12. Juni treffen. Verwirrspiel um den Nordkorea-Gipfel: Nach seiner Absage rechnet US-Präsident Trump nun doch wieder mit dem Zustandekommen des Treffens mit Nordkoreas Machthaber Kim - womöglich sogar, wie geplant, am 12. Juni. Zur Nachricht. Südkoreas Präsident Moon hat sich bei einem überraschenden Treffen mit Kim als geschickter Vermittler inszeniert, analysiert Christoph Neidhart.

Irland kippt das Abtreibungsverbot. 66 Prozent "Yes": Beim Referendum in Irland hat eine klare Mehrheit der Wähler für ein Ende des strengen Abtreibungsverbots gestimmt. Begeisterte Menschen feierten das Ergebnis auf der Straße. Mehr dazu. Das deutliche Ja der Iren für ein Recht auf Abtreibung ist eine riesige Überraschung. Der eigentliche Sieg der Yes-Kampagne ist aber ein anderer, kommentiert Korrespondentin Cathrin Kahlweit.

Bässe gegen Deutschlandfahnen. In Berlin sind am Sonntag 5000 AfD-Anhänger auf 25.000 Gegendemonstranten getroffen. Eindrücke von den Straßen der Hauptstadt beschreibt Mike Szymanski.

Barley will Asylbescheide überprüfen lassen. Die Justizministerin will das Vertrauen ins Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wieder herstellen. Sie reagiert mit ihrem Vorschlag auf den Skandal um manipulierte Asylverfahren in der Bremer Bamf-Außenstelle. Ein Generalverdacht gegen alle Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration sei aber fehl am Platz. Die Einzelheiten

Erdoğan versucht seine Währung zu retten. Dafür richtet der türkische Präsident einen ungewöhnlichen Appell an seine Bürger: "Geht und tauscht euer Geld in Lira um." Mehr dazu. Der Aufruf wird wenig bewirken, aber er lässt Erdoğan hilflos aussehen, kommentiert Ulrich Schäfer.

Real Madrid gewinnt die Champions League. Mit einem 3:1 gegen Liverpool holt Real Madrid den Pokal - zum dritten Mal in Folge. Für Aufregung sorgen zwei große Fehler von Liverpools Torwart Loris Karius und ein Treffer per Fallrückzieher. Zur Zusammenfassung von Javier Cáceres

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

"Die AfD entwickelt sich neofaschistisch." Der Berliner Pianist Igor Levit sieht im Protest gegen die Rechtspopulisten "gelebte Zivilcourage". Die Partei habe sich schon zu sehr radikalisiert, um sie noch demokratisch einzubinden, sagt Levit im Interview mit Oliver Das Gupta.

Bomben am Meeresgrund. In den Ozeanen liegen Millionen Tonnen Kriegsmunition - und die werden bald durchrosten. Wie die Sprengstoffe auf die Umwelt wirken, ist ungewiss, erklärt Andrea Hoferichter.

Im Islam gibt es keinen traditionellen Antisemitismus. Und doch ist er heute in islamischen Ländern weit verbreitet. Wie die Europäer den Judenhass in die Arabische Welt brachten, schildert der Historiker Peter Wien in seinem Gastbeitrag.

SZ-Leser diskutieren​

Ist die AfD Teil der demokratischen Parteienlandschaft? Nein, findet nenntmichishmal: "Ihr Programm mag sich noch knapp innerhalb des tolerierbaren Rahmens bewegen. Die Äußerungen ihrer prominentesten Mitglieder und Vertreter sind vielfach menschenverachtend. Wer Teil der demokratischen Parteienlandschaft sein will, muss in den Parlamenten auch ordentlich inhaltlich mitarbeiten. Da reicht es nicht zu pöbeln und die Diäten einzustreichen." Für "unmenschlich, aber nicht undemokratisch" hält Andreas Maurer die Inhalte der AfD. "Die AfD hat sich ihre Sitze im Bundestag in freier Wahl erworben und ist damit ein Teil der demokratischen Parteienlandschaft. Man muss die AfD bekämpfen, indem man ihre menschenverachtenden Inhalte bekämpft." Diskutieren Sie mit uns.

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