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SZ Espresso:Haftbefehl gegen López, Kühnert bekräftigt Sozialismus-Ideen, Verkauf von DB-Tochterfirma

Venezuelan opposition leader Leopoldo Lopez talks to the media at the residence of the Spanish ambassador in Caracas

Venezuelas Oppositionsführer López

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig ist und wird.

Was wichtig ist

Haftbefehl gegen venezolanischen Oppositionsführer erlassen. López war am Dienstag auf Anweisung des selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó von aufständischen Soldaten aus dem Hausarrest befreit worden. Die Mehrheit der Offiziere steht aber weiter zu Machthaber Maduro, schreiben Benedikt Peters und Sebastian Schoepp.

Kühnert bekräftigt seine Sozialismus-Ideen. Der Juso-Chef wird für seine Thesen zur Kollektivierung oder Verstaatlichung von Großunternehmen heftig kritisiert. "Ich habe das sehr ernst gemeint, was ich formuliert habe", sagt Kühnert. Seinen Kritikern wirft er vor, Spuren von "neoliberaler Beschallung" zu zeigen.

EXKLUSIV Deutsche Bahn will britische Tochterfirma verkaufen. Arriva ist in 14 Ländern tätig und profitabel, doch die Deutsche Bahn braucht dringend Geld, um keine weiteren Schulden machen zu müssen. Eine zweistellige Zahl möglicher Käufer soll bereits ihr Interesse angemeldet haben. Von Markus Balser

Facebook sperrt Profile bekannter US-Populisten. Konkrete Gründe nennt das Unternehmen nicht. Facebook steht allerdings seit Längerem in der Kritik - die Maßnahme dürfte deshalb auch ein PR-Stunt sein, analysiert Jürgen Schmieder.

"Chewbacca"-Darsteller Peter Mayhew ist tot. Der gebürtige Brite verkörperte das haarige Alien in fünf Filmen der "Star Wars"-Reihe. Zuletzt war er 2015 als haariger "Wookiee" im Kino zu sehen. Mayhew wurde 74 Jahre alt.

Eintracht Frankfurt spielt unentschieden gegen FC Chelsea. Das Halbfinale in der Europa League endet 1:1. Frankfurt kann weiter an den Traum vom Finale glauben. Zum Spielbericht von Johannes Aumüller

Was wichtig wird

Bundesweiter Wahlkampfauftakt der SPD für die Europawahl. In Saarbrücken präsentieren sich die Spitzenkandidaten Katarina Barley und Udo Bullmann. Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt zudem den Wahl-O-Mat 2019 mit Vertretern von 14 Parteien in Berlin vor.

Prozess gegen mutmaßliche IS-Rückkehrerin beginnt in Stuttgart.Eine 32-jährige Deutsche soll in Syrien 2013 einen höherrangigen Kämpfer der Terrormiliz IS geheiratet und mit ihm zwei Kinder bekommen haben. In einem militärischen Ausbildungslager soll sie im Umgang mit Sturmgewehr und Maschinenpistole ausgebildet worden sein. Die Angeklagte kehrte im April 2018 nach Deutschland zurück.

Nato bekommt neuen Oberbefehlshaber. US-General Tod D. Wolters übernimmt den Posten von Curtis M. Scaparrotti, der in den Ruhestand geht. Die Kommandoübergabe findet im militärischen Hauptquartier des westlichen Bündnisses in Mons in Belgien statt.

Deutscher Filmpreis wird in Berlin verliehen. Die Lolas sind der wichtigste nationale Filmpreis. Einer der großen Favoriten ist das Drama "Gundermann" - der Film über den DDR-Sänger geht mit zehn Nominierungen ins Rennen. Er zeigt Gerhard Gundermann als Stasispitzel und widerspenstigen Künstler, der wegen zu viel eigener Meinung aus der SED fliegt, schreibt Annett Scheffel.

Frühstücksflocke

Frauen brauchen große Hosentaschen. Männer machen gern mal auf "dicke Hose". Für sie ist die Gesäßtasche eine Art Statussymbol: Je ausgebeulter sie ist, desto dicker muss schließlich der darin befindliche Geldbeutel sein. Frauenkleidung hingegen hat oft gar keine eingenähten Taschen. Manchmal liegt sie so eng an, dass sie nur Ziernähte hat. An der weiblichen Silhouette erlaubt die Modeindustrie kaum Ausbeulungen. Handy, Schlüsselbund und Portemonnaie muss frau dann oft anderweitig verstauen. Schluss damit, fordert Lara Thiede - und mit ihr Hunderte weitere Frauen.