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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Israels Ministerpräsident Netanjahu bei Kanzlerin Merkel

Israels Regierungschef Netanjahu und Bundeskanzlerin Merkel sind nicht in jedem Punkt einer Meinung, das zeigt sich auch an diesem Montag in Berlin.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat: Merkel und Netanjahu uneinig, US-Botschafter verärgert Bundesregierung, Löw benennt WM-Kader.

Der Tag kompakt

"Nach wie vor unterschiedliche Meinungen": Auf seiner Europareise will Israels Premier Netanjahu ein "Bündnis gegen Iran" schmieden. Beim Treffen in Berlin aber zeigt sich: Kanzlerin Merkel ist nicht bereit, ihre Position zum Atomabkommen zu ändern. Zum Artikel

Washingtons undiplomatischer Diplomat in Berlin. US-Botschafter Grenell sorgt mit kruden Thesen auf einer rechten Plattform derart für Empörung, dass die Bundesregierung eine Erklärung verlangt. Doch zumindest ein enger Freund aus Merkels Umfeld bleibt ihm. Die Details

FDP beantragt U-Ausschuss zur Bamf-Affäre. Parteichef Lindner möchte Vorgänge und Verantwortlichkeiten "bis in das Kanzleramt hinein" untersuchen lassen. Er wehrt sich gegen den Vorwurf, damit der AfD eine Bühne zu schaffen. Mehr dazu

Protest gegen Gauland - auch in der AfD. Die wenigen Gemäßigten in der Partei distanzieren sich von der "Vogelschiss"-Aussage des Chefs. Ihre scharfen Worte offenbaren, wie tief die Gräben sind. Zum Artikel

Löw benennt den Kader für die WM. Dabei überrascht er mit der Streichung von Sané - und muss seine Entscheidung widerwillig erklären. Neuer dagegen ist Teil des Team für die Titelverteidigung. Das Prozedere rund um die Nominierung wirft allerdings Fragen auf - zum Kommentar von Philipp Selldorf.

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Jedes Jahr ein ausgesetztes Baby. Seit drei Jahren wird jeden Spätsommer im Nordosten von Berlin ein Neugeborenes gefunden. DNA-Tests ergeben, dass sie dieselbe Mutter haben. Mehr Infos

Diese Sätze würden Schwerkranke gerne einmal hören. Viele gut gemeinte Genesungs­wünsche gehen Patienten gehörig auf die Nerven. Wir haben sie gefragt, was sie passender fänden. Zum Text von Dorothea Wagner

Stirbt der deutscheste aller Berufe aus? Die meisten typischen Tätigkeiten eines Steuerberaters könnten längst Programme übernehmen. Wie sich der Arbeitsalltag eines ganzen Berufstands verändert. Von Felicitas Wilke

SZ-Leser diskutieren​

Ihre Meinung zu AfD-Chef Gauland: Der Parteivorsitzende wende "die bekannte AfD-Taktik" an, schreibt Maturin: "Mit rechtsextremen Sprüchen provozieren, danach halbscharig zurückrudern. Dadurch soll die Tatsache ausgeglichen werden, dass die AfD im Bundestag und den Landtagen genauso 'Systempartei' ist wie alle anderen dort." Postit glaubt, dass Gauland "ein Überzeugter" ist, "der sich der Tragweite seiner Äußerungen vollkommen bewusst" sei. "Ich möchte gar nicht wissen, wohin uns seine Gedankenwelt bringen könnte, dürfte er wie er wollte." Walter Stein schreibt: "Der Mann gehört nicht in den Bundestag, sondern vor Gericht." Diskutieren Sie mit uns.