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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

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Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Lea Kramer

Der Tag kompakt

Trump will Nationalgarde an Grenze zu Mexiko schicken. Der US-Präsident hat ein entsprechendes Dekret unterzeichnet und sprach von einer "Gesetzlosigkeit" an der Südgrenze des Landes, die auf "fundamentale Weise unvereinbar mit der Sicherheit und Souveränität des amerikanischen Volkes" sei. Warum Trump gerade jetzt von einer Invasion der Flüchtlinge warnt, berichtet Thorsten Denkler. In Mexiko erinnert der Aufmarsch auch an die Zeiten einer fast 200-jährigen Beziehung zum Nachbarn im Norden, die von Ungleichheit geprägt waren. Hintergründe von Stefan Kornelius

Mitarbeiter erschießt vier Menschen an türkischer Universität. Der Mann sei in ein Gebäude der Osmangazi Universität im westtürkischen Eskişehir eingedrungen und habe um sich geschossen, berichten türkische Medien. Die Polizei hat den Angreifer festgenommen. Mehr dazu

Julia Skripal äußert sich erstmals nach Giftanschlag. Sie und ihr Vater, der frühere Doppelagent Sergej Skripal, wurden bei einer Attacke in der englischen Kleinstadt Salisbury vor einem Monat schwer verletzt. Sie fühle sich jeden Tag besser, sagt die 33-Jährige nach Angaben von Scotland Yard. Zu den Details

87 Millionen Nutzer von Facebook-Datenskandal betroffen. Das Unternehmen hat neue Zahlen vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass mehr Profile von Cambridge Analytica analysiert wurden als zunächst angenommen. Deutsche Facebook-Konten sind zwar durch das hiesige Datenschutzrecht geschützt, dennoch sollen die Informationen von etwa 310 000 Nutzern ausgewertet worden sein. Fragen und Antworten zu Facebooks größter Krise

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Es gibt keine Rasse namens Kampfhund." Selbst aus einem Pudel könne man einen aggressiven Hund machen, sagt ein Hundepsychologe. So gilt der Staffordshire Terrier, der in Hannover seine Halter getötet haben soll, in den USA als klassischer Familienhund. Von Max Sprick

"Man wird als billige Ausbildungskraft ganz schön ausgenutzt." Wie kann es sein, dass in Deutschland so viele Lehrlinge hinschmeißen wie seit 25 Jahren nicht mehr? Ehemalige und aktuelle Auszubildende erzählen von ihrem Alltag. Protokolle von Larissa Holzki

"Die deutsche Autoindustrie muss aufhören, sich von Orbán missbrauchen zu lassen." Audi, Bosch und Mercedes gehören zu den größten Unternehmen Ungarns. Vor der Wahl am Sonntag fordert der Politologe Thorsten Benner, dass die Firmen zum Abbau der Rechtsstaatlichkeit nicht länger schweigen. Interview von Matthias Kolb

SZ-Leser diskutieren​

Ungarn: Haben deutsche Unternehmen eine politische Verantwortung? Ja, findet Wach Sein. "Wir haben alle die Pflicht, uns für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen, denn die Alternative sind Barbarei, Korruption und Gewalt. Jeder von uns trägt Verantwortung." Wolwul hingegen sieht keine Verantwortung: "Die deutschen Unternehmen haben die Verpflichtung, einen ausreichenden Profit zu machen und ihren Mitarbeitern die Arbeitsplätze zu erhalten. Es liegt an den Politikern, die Rahmenbedingungen zu gestalten." Diskutieren Sie mit uns.

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