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Merkel Söder Herrenchiemsee

Merkel und Söder auf Herrenchiemsee

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Was wichtig war

Merkel und Söder zuversichtlich für einen "neuen Weg" in Europa. Die Kanzlerin und Bayerns Ministerpräsident äußern sich, nachdem Merkel erstmals an einer Sitzung des bayerischen Kabinetts teilnahm. Söder betont, es dürfe in Europa nicht mehr um "Schuldner und Gläubiger" gehen, sondern um "Partner in der gemeinsamen Entwicklung". Merkel warnt in der Pandemie vor zu schnellen Lockerungen, denn "Corona ist noch nicht vorbei". Beide sind für Ausreiseverbote bei lokalen Ausbrüchen. Mehr dazu. Merkel und Söder liefern in Herrenchiemsee eine tolle Show. Trifft da die Bundeskanzlerin ihren Nachfolger? Von Roman Deininger, Alexander Glas und Robert Roßmann (SZ Plus). Die Einladung nach Herrenchiemsee in malerisch-royaler Bergkulisse ist kein Zufall. Söder testet das Gelände für einen möglichen nächsten Karriereschritt, kommentiert Detlef Esslinger. Bilder vom Besuch Merkels am Chiemsee.

Hessens Polizeichef tritt in Drohmail-Affäre zurück. Udo Münch bittet nach Bekanntwerden von rechtsextremen Drohmails aus Polizeikreisen unter anderem an die Linken-Politikerin Wissler um die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Zur Nachricht

Ermittler durchsuchen Zollbehörde. Es geht dabei um die Financial Intelligence Unit, eine Spezialeinheit zur Geldwäschebekämpfung. Der Verdacht: Strafvereitelung im Amt. Von Jan Willmroth

Guttenberg warb bei Merkel für US-Firma Augustus Intelligence. Der frühere CSU-Politiker erwähnte den IT-Dienstleister offenbar in einer Mail an die Kanzlerin. Die Firma steht im Zusammenhang mit der Lobby-Affäre um Philipp Amthor. Zur Meldung

Das Wichtigste zum Coronavirus

Bundesregierung will zielgenau auf regionale Ausbrüche reagieren. Das vereinbaren Kanzleramtschef Braun und die Chefs der Staatskanzleien der Länder bei einer Videokonferenz. Gesundheitsminister Jens Spahn warnt davor, dass "der Ballermann nicht ein zweites Ischgl" wird. Mehr Nachrichten aus Deutschland

Außerdem wichtig

Kollektives Tagebuch - die große Leseraktion der SZ. In der Corona-Krise wollen wir wissen, wie es den Menschen da draußen geht: Wie kommen Sie mit der Situation zurecht, was tröstet Sie? Wir schreiben mit Ihnen ein kollektives Tagebuch der Krise - machen Sie mit!

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Kuhn verteidigt Polizei-Ermittlungen in Stuttgart. Die Polizei in Stuttgart will untersuchen, ob Eltern von Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund haben. Der grüne Oberbürgermeister Kuhn verteidigt das Vorgehen. Interview von Claudia Henzler

Sinkende Zahl der Corona-Antikörper dämpft Hoffnung auf Impfstoff. Bluttests der ersten Corona-Patienten zeigen ein deutliches Absinken der Anzahl von neutralisierenden Antikörpern im Blut. Von Christina Kunkel

Trumps Traum vom pompösen Parteitag. Die Demokraten haben den Nominierungsparteitag für Joe Biden auf ein Mindestmaß geschrumpft. Die Republikaner aber arbeiten immer noch an der größtmöglichen Bühne für den US-Präsidenten. Das könnte zum großen Reinfall werden. Von Thorsten Denkler

SZ-Leser diskutieren​

Ihre Meinung zu Merkels Besuch in Bayern: "Ich denke, dass Merkel ihren Kronprinzen kürt", schreibt thebonepeople. "Dass durch Söders Auftreten in der Corona-Krise seine Umfragewerte in die Höhe geschossen sind, zeigt, wie viele Leute sich blenden lassen. Ich halte sein Vorgehen in Sachen Pandemie für richtig, wenn auch um Wochen zu spät. Allerdings sehe ich in seinem neuen Auftreten keinen Sinneswandel, sondern lediglich einen äußeren Imagewandel. Die dringend benötigte Kurskorrektur in der Politik wird es mit ihm nicht geben." Wizzard findet: "Man sieht sehr deutlich, was Merkel von Röttgen, Laschet oder Merz hält. Vielleicht aber nur eine Blendgranate, um mal auszutesten, was der Ritterschlag außerhalb von Bayern bewirkt." Diskutieren Sie mit.

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