bedeckt München 21°
vgwortpixel

SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Gesundheitspolitik Masern-Impfung

Gesundheitsminister Jens Spahn

(Foto: picture alliance/dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Große Koalition plant Impfpflicht gegen Masern. Gesundheitsminister Spahn hat einen Entwurf für eine Masern-Impfpflicht vorgelegt. Die SPD unterstützt den Vorstoß. Alle Kinder, die eine Kita, einen Kindergarten oder eine Schule besuchen, müssen demnach geimpft sein, aber auch Erzieher, Lehrer und das gesamte Personal, andernfalls drohen Bußgelder. Von Mike Szymanski

Eskalation rund um den Gazastreifen. Bei Kämpfen zwischen Israel und militanten Palästinensern gibt es auf beiden Seiten mehrere Tote und Verletzte. Regierungschef Netanjahu könnte mit einer großen Militäroperation auf die Attacken radikaler Palästinenser antworten. Doch damit würde er die Austragung des Eurovision Song Contests in Tel Aviv gefährden. Von Alexandra Föderl-Schmid

Artenschutz-Bericht des Weltbiodiversitätsrats unterzeichnet. Alle 132 Mitgliedstaaten haben in Paris ihre Unterschrift unter den Bericht des Weltbiodiversitätsrats gesetzt. Manche sprechen bereits vom 1,5-Grad-Moment des Artenschutzes. Von Tina Baier und Michael Bauchmüller. Der Artenschutz braucht einen Vertrag wie das Pariser Klimaabkommen, kommentiert unser Autor.

Trump kündigt höhere Zölle auf chinesische Produkte an. Von Freitag an sollen Einfuhrzölle von bisher zehn auf 25 Prozent steigen. Trumps Begründung: Die Verhandlungen über ein Handelsabkommen kämen zu langsam voran. Zur Nachricht

May schlägt Labour Zollunion mit der EU vor. Die britische Premierministerin präsentiert nach der Schlappe bei den Kommunalwahlen eine Idee, die sie bislang abgelehnt hat. Die Zustimmung zu dieser Lösung hält sich sowohl bei den Tories als auch bei der Opposition in Grenzen. Mehr dazu

Bayerns Schüler protestieren gegen zu schweres Mathe-Abi. Die Aufgaben seien unverhältnismäßig schwer gewesen. In einer Online-Petition fordern die Schüler nun, den Notenschlüssel anzupassen. Zehntausende Menschen haben schon unterschrieben. Von Katja Auer

FC Bayern setzt sich im Titelkampf ab. Die Münchner gewinnen ihr vorletztes Heimspiel in der Saison gegen Hannover 96 mit 3:1. Danach zeigen sich einige Spieler selbstkritisch - auch weil es vor der Partie Kritik von Franz Beckenbauer gab. Von Maik Rosner. Verfolger Borussia Dortmund spielt gegen Werder Bremen nur 2:2 trotz Zwei-Tore-Führung. Sportchef Zorc kritisiert danach einige Spieler hart, wie Ralf Wiegand berichtet.

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Wie klimaschädlich ist der Onlinehandel? Die Paketdienste seien schuld an den Staus auf den Straßen, heißt es. Tatsächlich aber kann Online-Shopping ökologisch sinnvoller sein als der Einkauf im Laden. Von Michael Kläsgen

Schluss mit der TV-Nostalgie. Gerne verklärt man die Fernsehserien der Kindheit. So ging es auch unserer Autorin, bis sie jetzt nochmal "Lucky Luke" und "Familie Feuerstein" schaute - und jede Menge Rassismus und Sexismus entdeckte. Im SZ-Magazin von Alena Schröder

Die Republikaner tricksen mal wieder mit dem Wahlsystem herum. Die Menschen in Florida haben im Herbst per Volksentscheid beschlossen, dass 1,5 Millionen ehemalige Häftlinge ihr Wahlrecht zurückbekommen. Die Republikaner haben die Wirkung jetzt mit einem neuen Gesetz so gut wie zunichte gemacht. Von Thorsten Denkler

SZ-Leser diskutieren

Wie bewerten Sie Merkels bisherige Amtszeit? "Sie hat ein paar Mal ein sehr authentisch humanistisches (Flüchtlingskrise) aber auch ein sehr glaubwürdig beschämtes Gesicht gezeigt (Trauerfeier für die NSU-Opfer). Das ist in der Tat sehr selten bei Politikern in dieser Position. Dafür bin ich ihr sehr dankbar," meint Cpt.Espi. Freie Gedanken ist anderer Meinung: "Frau Merkel habe ich innenpolitisch nie als eine regierende Bundeskanzlerin wahrgenommen, sondern lediglich als Verwalterin, und zwar der Agenda 2010, die sie von der SPD übernommen hat und deren positive Auswirkungen sie für sich reklamiert hat und immer noch reklamiert." Diskutieren Sie mit.