SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Reisende am Flughafen Frankfurt: Dort werden die Terminals A und Z geschlossen bleiben.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

Der Tag kompakt

Lufthansa streicht wegen Warnstreiks 800 Flüge. Am Dienstag streiken die Flughafenmitarbeiter in München, Frankfurt, Köln und Bremen, allein bei der Lufthansa sind durch Flugausfälle 90 000 Passagiere betroffen. Die Gewerkschaft Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten. Die Details. Welche Rechte Reisende haben, die wegen der Streiks Ausfälle oder Verspätungen hinnehmen müssen, lesen Sie hier.

Russland macht Israel für Angriff auf syrischen Militärflughafen verantwortlich. Bei dem Luftangriff sollen mehrere Menschen ums Leben gekommen sein. Israel hat immer wieder betont, keine iranischen Truppen in Syrien zu akzeptieren - auf dem Stützpunkt könnten sich iranische Revolutionsgarden und Hisbollah-Kämpfer befunden haben. Von Paul-Anton Krüger

Nach der Amokfahrt von Münster sind noch viele Fragen offen. Unklar ist unter anderem noch, woher Jens R. die Waffe hatte, mit der er nach der Tat Selbstmord beging. Auch die Lebensbilanz des Mannes ist noch nicht lückenlos aufgeklärt. Zusammenfassung von Hans Leyendecker. Unterdessen schweben drei der sechs Schwerverletzten weiter in Lebensgefahr. Zum Text

WDR-Mitarbeiter nach Sexismusvorwürfen freigestellt. Der Journalist stand zuletzt im Zentrum einer Recherche von Stern und Correctiv, wonach ähnliche Vorwürfe gegen ihn in der Vergangenheit nicht zu nennenswerten Konsequenzen geführt hätten. Die Freistellung erfolgte jetzt nach neuen Vorwürfen. Von Ulrike Schuster und Claudia Tieschky

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Für die Opfer in Münster ist es egal, wer sie ermordet. Für die innenpolitische Debatte spielt es aber leider eine große Rolle, ob der Täter Jens oder Ali heißt, kommentiert Detlef Esslinger.

Razzien gegen Reichsbürger. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Angehörige der Szene wegen des Verdachts der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung. Zum Text

Viktor Orbán als ungarischer Premier wiedergewählt. Seine nationalkonservative Partei Fidesz erhielt bei der Parlamentswahl eine klare Mehrheit und wird wohl mehr als jeden zweiten Sitz im Parlament stellen. Die Hintergründe

SZ-Leser diskutieren​

Orbán bleibt: Was kommt jetzt auf die EU zu? "Die EU muss endlich Zähne zeigen", schreibt kraus23sz. "Geduld wurde hier im Überfluss gespendet. Die EU muss endlich klar machen, dass sie klar definierte Werte und Regeln hat, die einen Preis kosten (müssen)." Als Lösung schlägt der Leser den "völligen Entzug von Geldern und der Abstimmungsrechte" für Ungarn vor. Werano schreibt: "Das kommt ganz alleine auf die EU an. Wenn sie das gleiche Vorgehen wie bei Polen anwendet, dann bleibt es beim 'Weiterso'." Diskutieren Sie mit uns.