SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz und Carina Seeburg

Das Wichtigste zum Coronavirus

Bundesregierung will Lockdown bis 14. März verlängern. Das geht aus einer Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Konferenz hervor, die derzeit noch läuft. Die Ministerpräsidenten wollen ihn nur bis 7. März verlängern. Zugleich sollen Einrichtungen im Bildungs- und Betreuungsbereich schrittweise wieder geöffnet werden. Auch Friseurinnen und Friseure sollen ab 1. März wieder arbeiten dürfen. Mehr dazu

Von der Leyen räumt Fehler bei Impfstrategie ein. Im Europaparlament gibt die EU-Kommissionspräsidentin Versäumnisse bei der Beschaffung der Impfstoffe zu und verspricht mehr Transparenz. Die Impfkampagnen der EU-Staaten laufen bisher schleppend an. Abgeordnete klagen über "leere Worte" und vermissen konkrete Antworten. Von Björn Finke und Matthias Kolb. Die Beschaffung der Vakzine ist nicht gut gelaufen, die Lehre daraus darf aber nicht lauten, die Mitgliedstaaten alleine machen zu lassen, kommentiert unser Autor. Statt Impfnationalismus brauche Europa eine starke, unabhängige Behörde für solche Krisen.

Studie: Impfzentren sollen bis Ende März voll ausgelastet sein. Einer Modellrechnung des Bundesgesundheitsministeriums zufolge soll dann die Kapazitätsgrenze der Zentren "einschließlich der Impfteams" erreicht sein. Das Zentralinstitut für kassenärztliche Versorgung empfiehlt, die Kapazitäten schon jetzt auszubauen, um auf höhere Lieferungen durch die Impfhersteller vorbereitet zu sein. Weitere Nachrichten aus Deutschland

Außerdem wichtig

Nachrichten kompakt

EXKLUSIV Deutsche wurden in China für medizinische Untersuchungen festgehalten. Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für das Land verschärft, nachdem chinesische Behörden mindestens zwei deutsche Staatsbürger bei ihrer Einreise in mehrwöchiger Krankenhausquarantäne festgehalten haben sollen. Das haben Recherchen der Süddeutschen Zeitung ergeben. In den Krankenhäusern wurden die gesunden Menschen mit überstandener Covid-19-Erkrankung weitreichenden Untersuchungen unterzogen. Von Lea Deuber (SZ Plus)

EXKLUSIV Polizei hielt elfjährigen Jungen eine Stunde lang gefesselt. Ein Beamter der Polizei in Singen (Baden-Württemberg) soll den Jungen als Angehörigen einer "Zigeuner"-Familie bezeichnet haben. Woraufhin er ihn fesselte und festhielt. Der Landesverband der Sinti und Roma Baden-Württemberg erhebt nun Vorwürfe gegen die Polizei. Von Claudia Henzler und Ronen Steinke

Milde Haftstrafen für versuchten Versicherungsbetrug. Der Angeklagte soll gemeinsam mit seiner ebenfalls angeklagten Frau versucht haben, seinen eigenen Tod vorzutäuschen, um Lebens, Risiko- und Unfallversicherungen zur Zahlung von mehr als 4 Millionen Euro zu bewegen. Sieben Monate nach seinem mutmaßlichen Verschwinden auf der Ostsee fand ihn die Polizei auf dem Dachboden seiner Mutter. Nun wurde der Mann zu einem Jahr und neun Monaten und seine Frau zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Von Peter Burghardt

Deutsche Mixed-Staffel verpasst bei Biathlon-WM das Podest. Das DSV-Team läuft zum WM-Auftakt in Pokljuka nur auf Platz sieben. Norwegen gewinnt vor Österreich und Schweden. Mehr dazu

3 aus 24 - Meistgelesen heute

SZ PLUS "Konglomerat des Wahnsinns". In Beiruts Hafen lagen alle Zutaten für eine zweite Katastrophe nach der verheerenden Explosion im August: Beim Aufräumen stieß eine deutsche Firma auf ein Arsenal gefährlichster Chemikalien. Von Moritz Baumstieger

US-Senat stimmt für Fortsetzung des Impeachment-Verfahrens. Für eine Verurteilung Trumps wird es wohl dennoch nicht reichen. Schon am ersten Prozesstag ist zu sehen, dass Anklage und Verteidigung auf sehr effektive Weise aneinander vorbeiargumentieren wollen. Von Hubert Wetzel

Corona-Mutationen breiten sich in Münchner Raum aus. Das legen zumindest Daten eines Testlabors nahe. Das Unternehmen meldet, dass es aktuell in 30 Prozent der positiven Corona-Proben aus dem Raum München Virus-Mutationen findet. Von Thomas Balbierer

SZ-Leser diskutieren​

Corona-Krise: Wie sollte es für Schulen weitergehen? "Schulen müssen sofort öffnen, mit so vielen Masken und Tests wie nötig. Wechselunterricht, schrittweise Öffnung, was auch immer. Aber es muss jetzt anfangen, und nicht immer wieder 'in zwei Wochen',", schreibt 404. Die Kinder hätten "so eine Behandlung nicht verdient". Agan hingegen hält die Diskussion für verfrüht: "Wir werden erst Ende Februar/Anfang März wissen, wie stark die Virusmutationen verbreitet sind. Wenn die Inzidenz dann auf 400 oder mehr steigt, wird Schulöffnung kein Thema sein." Johannes fehlt in der Debatte eine "gezielte Differenzierung zwischen den Schulsystemen", denn: "Es kann doch nicht sein, dass immer nur von DER Schule gesprochen wird." Diskutieren Sie mit uns.

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