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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anna Ernst

Was wichtig ist

Briefwahl bestätigt Laschet als CDU-Vorsitzenden. Wie CDU-Wahlvorstand de Maizière mitteilt, entfallen auf den NRW-Ministerpräsidenten 83,35 Prozent der Stimmen. Merz und Röttgen standen bei der Briefwahl, die die digitale Vorabstimmung rechtssicher machen sollte, nicht mehr zur Abstimmung. Mehr dazu

Impeachment-Anklage gegen Trump wird Montag eingereicht. Das kündigt der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Schumer, an. Die Übermittlung der konkreten Anklagepunkte ist der nächste Schritt im Verfahren gegen den ehemaligen US-Präsidenten. Trumps Amtszeit ist zwar diese Woche abgelaufen, aber das Verfahren könnte eine lebenslange Ämtersperre erwirken. Zur Meldung

EXKLUSIV AfD klagt gegen Verfassungsschutz. Die Partei geht davon aus, dass ihr bald eine weitergehende Beobachtung bevorsteht und versucht, diese mit juristischen Mitteln zu verhindern. Dazu reicht die AfD beim Verwaltungsgericht zwei Klagen ein. Sie beruft sich auf ihr Recht auf Chancengleichheit nach dem Grundgesetz. Von Georg Mascolo, Sebastian Pittelkow und Ronen Steinke

Gericht weist Kalbitz-Klage gegen AfD-Ausschluss zurück. Der 48-jährige ehemalige Brandenburger Partei-Chef hatte versucht, sowohl seine aberkannte Mitgliedschaft als auch seine Posten als Bundesvorstand und Landesvorsitzender zurückzubekommen. Von Markus Balser

EXKLUSIV Ungereimtheiten beim Deutschen Museum. Der Freistaat Bayern lässt sich die Zweigstelle des Deutschen Museums in Nürnberg in den nächsten 25 Jahren mindestens 100 Millionen Euro kosten. Doch das Prestigeobjekt wird wohl noch einen Untersuchungsausschuss beschäftigen. Von Sebastian Beck und Markus Grill

Das Wichtigste zum Coronavirus

Mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, gehören dazu auch Tschechien, Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. Deutschland verschärft für diese Länder die Einreiseregeln leicht. Bundespräsident Steinmeier plant nach Ostern eine Gedenkfeier für die Opfer der Pandemie. Die Meldungen aus Deutschland im Überblick

Wohldosierte Freiheit. Lockerungen für Geimpfte fänden viele Menschen ungerecht. Nur: Vor dem Grundgesetz muss man die Beschränkung der Freiheit rechtfertigen, nicht ihre Rückgabe. Über die schwierige Frage der Solidarität. Von Wolfgang Janisch (SZ Plus)

Karneval in Rio fällt komplett aus. Der Umzug der Sambaschulen findet in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Von Sonntag an müssen alle nach Frankreich Einreisenden einen negativen Corona-Test vorweisen - auch EU-Bürger. Die Meldungen aus aller Welt

Außerdem wichtig:

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

USA: Die Furcht vor einer dritten Partei. Ex-Präsident Trump macht mit seiner Ankündigung, "irgendwie zurückzukommen", viele Republikaner nervös. Nun ist sogar die Rede davon, dass er eine eigene Partei gründen könnte. Von einer solchen Spaltung würden vor allem die Demokraten profitieren. Von Hubert Wetzel

EU-Gipfel: Offene Grenzen, aber eingeschränktes Reisen. Dadurch wollen die EU-Mitgliedstaaten den Binnenmarkt am Laufen halten. Es soll jedoch härtere Regeln gegen unnötige Reiserei geben - und vorerst keine Privilegien für Geimpfte. Von Karoline Meta Beisel, Björn Finke und Matthias Kolb

Trump droht eine Finanzmisere. Als "Loser" schmähte der Ex-Präsident gern seine Kritiker. Jetzt geht es für ihn selbst bergab: Banken und Mieter kündigen ihm die Treue, sogar die Golfergemeinde will ihn loswerden. Eine Geldquelle aber bleibt ihm. Von Claus Hulverscheidt (SZ Plus)

SZ-Leser diskutieren

Coronavirus: Sollten die EU-Grenzen geschlossen werden? Nein, schreibt Bedo007. "Das Virus kennt keine Landesgrenzen. Außerdem schürt das nur Ressentiments." Pragmatiker schlägt vor, dass "für alle, die nicht aus nachweislich beruflichen Gründen über die Grenze müssen, die Grenzen dichtgemacht werden" sollen. ChrisS fragt: "Wie will man die alle kontrollieren? Dazu kommen die Bahn- und Flugverbindungen. Ich sehe nicht, wie das funktionieren soll." Diskutieren Sie mit.

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