bedeckt München 16°

SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Martin Winterkorn

Martin Winterkorn

(Foto: dpa; Bearbeitung SZ)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

EXKLUSIV Vier Kronzeugen belasten Winterkorn. Die Männer, die bereits gegen den ehemaligen VW-Manager ausgesagt haben, sollen vor Gericht bezeugen, dass er schon von den Abgasmanipulationen wusste, bevor die US-Behörden sie enthüllten. Bei den Kronzeugen handelt es sich teilweise um langjährige VW-Mitarbeiter, die selbst beschuldigt werden, schreiben Georg Mascolo und Klaus Ott.

EXKLUSIV Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg fordern eine Impfpflicht. Angesichts stagnierender Impfquoten in Deutschland mehren sich die Forderungen nach einem verpflichtenden Schutz vor Masern. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) spricht sich dafür aus. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) sagt: "Eine Impfpflicht darf kein Tabu sein." Zum Text von Michael Bauchmüller

Kirchen verlieren bis 2060 fast die Hälfte ihrer Mitglieder. Deutschland wird dann ein mehrheitlich säkulares Land sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Freiburger Forschungszentrums Generationenverträge. Die Kirchen schrumpfen vor allem, weil Kirchenmitglieder zwischen 25 und 40 Jahren austreten und weil einst getaufte Eltern ihre Kinder nicht mehr taufen lassen. Zum Bericht von Matthias Drobinski

SPD distanziert sich von Kevin Kühnert. Der Juso-Chef will Großunternehmen in Gemeinschaftseigentum umwandeln und den Besitz von Immobilien beschränken - jeder soll "maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt". Das aber sei "keine Forderung der SPD", betont SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Zur Nachricht. Für Führungsaufgaben in der SPD hat sich Kühnert damit erst einmal disqualifiziert, kommentiert Mike Szymanski.

Paul und Marie sind die beliebtesten Babynamen. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat für ihre Statistik Daten von mehr als 700 Standesämtern ausgewertet. Mit Henry ist erstmals auch ein englischer Vorname in den Top Ten. Im Kommen sind langsam auch wieder Vornamen aus früheren Generationen, darunter sind: Mathilda, Frieda, Ida, Karl, Oskar und Anton. Bei den Türkisch-arabischen Namen führen Mohammed und Layla/Leyla die Liste an. Zum Artikel

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Viele Lebensmittel sind viel zu preiswert." Laut Schätzungen werfen die Deutschen 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weg und damit rein rechnerisch alles, was im Jahr bis zum 2. Mai hergestellt wird. Expertin Silke Friedrich erklärt, was sich alles ändern muss. Zum Interview von Thomas Hummel

Sagenhafte Nervensägen. Nicht nur Hamburg wird heimgesucht von tiefergelegten Angeberkisten wie goldenen Lamborghinis. Geht's eigentlich noch, fragt sich Peter Burghardt.

Ich bin's, der Pflanzentod. Wer einen Balkon hat, beginnt spätestens jetzt mit der Bepflanzung. Unsere Autorin Alena Schröder scheitert jedes Jahr aufs Neue bei dem Versuch, sich eine kleine grüne Stadtoase zu schaffen. Jetzt gibt sie auf.

SZ-Leser diskutieren​

Was halten Sie von Kühnerts Sozialismus-Thesen? "Richtig schlecht", findet Rheinländer sie. "Man muss ihm allerdings zugestehen, dass er die Misere des Kalten Krieges aus eigener Anschauung nicht kennen kann. [...] Denn dann wüsste er, dass der Sozialismus weder die Armut, die Wohnungsknappheit, die Umweltverschmutzung noch die Ungerechtigkeit lösen konnte." Mkks hingegen findet es "super, dass wieder gesellschaftliche Utopien formuliert werden, die einen anderen Kern haben als das kapitalistische Mantra des Wachstums - dessen Grenzen im Übrigen längst überschritten sind." Und für Fußballfan ist die ganze Diskussion um den Juso-Chef "viel Panik um nichts": "Wo ruft denn Kühnert zum Umsturz auf oder verherrlicht hier irgendwas? Er bezieht sich lediglich auf das SPD-Programm." Diskutieren Sie mit.