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Atomabkommen mit Iran: Schwerwasserreaktor in Arak

Der Schwerwasserreaktor im iranischen Arak.

(Foto: AP)

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Nachrichten kompakt

Europäische Staaten erhöhen Druck auf Iran. Die am Atomabkommen beteiligten Nationen starten den im Vertrag enthaltenen Streitschlichtungsmechanismus. Dadurch soll die Vereinbarung mit Teheran gerettet werden, es könnte aber auch zu einer Reaktivierung der UN-Sanktionen gegen Iran führen. Von Daniel Brössler, Berlin, und Paul-Anton Krüger. Iran verkündet unterdessen die Festnahme mehrerer Personen, die für den Abschuss des ukrainischen Zivilflugzeuges verantwortlich sein sollen. Präsident Rohani zufolge sollen sie bestraft werden. Mehr dazu

EU startet Fonds für Regionen, um Klimaziele zu erreichen. Der Fonds soll dabei helfen, die von der EU gesteckten Klimaziele zu erreichen. 485 Milliarden Euro von dem geplanten Billionen-Euro-Paket stammen aus dem EU-Haushalt. Die Bundesregierung kritisiert den Plan. Von Karoline Meta Beisel und Cerstin Gammelin

Libyen-Gespräche in Moskau vorerst gescheitert. Das Treffen fand nach Drängen Russlands und der Türkei in Moskau statt. Offenbar unterzeichnete der von den UN anerkannte Regierungschef Libyens das geplante Abkommen, nicht aber der einflussreiche General Haftar auf der Gegenseite. Zur Nachricht

Bewertungsportale dürfen Kommentare aussortieren. Eine Fitnessstudio-Betreiberin hält die Bewertungsprozedur des Portals Yelp für grob verzerrend. Sie hat dagegen geklagt - und verloren. Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe, und Vivien Timmler

SZ Plus "Nur den deutschen Sparer zu thematisieren, wird der Sache nicht gerecht." Die neue EZB-Direktorin Isabel Schnabel möchte den Menschen die Geldpolitik näherbringen. Sie erklärt, warum die EZB nicht der Sündenbock ist, für die sie manche halten. Zum Interview von Markus Zydra

Benedikt XVI. bestreitet Co-Autorschaft an umstrittenem Buch. Der emeritierte deutsche Papst soll weder auf dem Einband noch im Vorwort und in den Schlussfolgerungen des Buches "Des profondeurs de nos cœurs" (übersetzt: "Aus den Tiefen unserer Herzen") vorkommen. Das Werk sollte am Mittwoch erscheinen. Es hatte im Vorfeld für Aufregung gesorgt, da es sich gegen eine Lockerung des Zölibats wendet. Die Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

EXKLUSIV Grüne fordern Recht auf Mobilfunk. Der Vorstoß soll Tausende Funklöcher vor allem auf dem Land schließen. Die Telekomfirmen wehren sich. Von Markus Balser

Tausende Kamele in Australien abgeschossen. Die durstigen Tiere waren in Ortschaften eingedrungen, hatten Bewohner gefährdet und das knappe Trinkwasser verschmutzt. Rechtfertigt dies die drastische Aktion? Von Tina Baier

Die Rede von "Hysterie" ist Gebrüll vom Pavianfelsen. "Klimahysterie", soeben zum Unwort des Jahres gekürt, ist eine Schmähung, die zeigt, wie altertümlich die Debattenkultur immer noch ist. Kommentar von Jakob Biazza

SZ-Leser diskutieren​

Zeiterfassung im Job - eine Chance? Leser Gracco glaubt kaum, "dass eine Neuregelung im Sinne der Arbeitnehmer gestaltet wird. Wenn Arbeitgeber von Flexibilisierung reden, bedeutet es nichts anderes als mehr Arbeitszeit für das gleiche Geld." Autocrator sieht in einer Zeiterfassung etwas Gutes: "Zehn Minuten früher kommen, eine viertel Stunde länger bleiben, noch schnell eine Geschäfts-E-Mail von zuhause aus ... das läppert sich schnell. [...] Daher ist es gut, wenn dem jetzt ein Riegel vorgeschoben wird." Diskutieren Sie mit.