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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Bundesarbeitsagentur schasst Vorständin Holsboer. Die erste Frau auf diesem Posten muss gehen, der Verwaltungsrat kündigt ihren Vertrag vorzeitig. Vorausgegangen war ein interner Machtkampf. Die Arbeitgebervertreter in dem mächtigen Gremium hatten gegen Holsboer Front gemacht. Als Nachfolgerin ist die ehemalige Bamf-Chefin Cordt im Gespräch. Alexander Hagelüken berichtet.

Wirtschaftsweise befürworten nationale CO₂-Steuer. Sie sei der schnellste Weg, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen. Die Experten machen allerdings deutlich, dass sie die Ausweitung des EU-weiten Emissionshandels auf die Sektoren Gebäude und Verkehr für die bessere Lösung halten. Diese gilt jedoch als kurzfristig nicht umsetzbar. Mehr Infos

Karl Lauterbach und Nina Scheer wollen SPD führen. Der Fraktionsvize und die Umweltpolitikerin kandidieren als zweites Team für den Parteivorsitz. Sie sprechen sich für eine "klar linkere SPD" aus und wollen aus der Koalition mit der Union aussteigen. Zu den Details

UN-Vertreter fordern Seenotrettung im Mittelmeer. Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Grandi, und der Chef der Organisation für Migration, Vitorino, appellieren an die EU, eine neue Rettungsmission zu starten. Sie verlangen zudem die Freilassung aller Flüchtlinge aus den berüchtigten libyschen Internierungslagern. Zur Nachricht

US-Arbeitsminister Acosta tritt zurück. Grund sind die schweren Missbrauchsvorwürfe gegen den Unternehmer Jeffrey Epstein. Acosta war in Bedrängnis geraten, weil er 2008 als Staatsanwalt in Florida an einem geheimen Deal beteiligt war, durch den Epstein letztlich einer lebenslangen Haftstrafe entging. Zur Nachricht

Djokovic zieht ins Endspiel von Wimbledon ein. Der Weltranglistenerste aus Serbien bezwingt im Halbinale des Grand-Slam-Turniers in London den Spanier Roberto Bautista Agut 6:2, 4:6, 6:3 und 6:2. Im Finale am Sonntag trifft er auf den Sieger des Duells Rafael Nadal gegen Roger Federer. Mehr Infos

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Ronaldo und Messi, bitte hinhören! US-Weltmeisterin Megan Rapinoe nutzt ihre Popularität, um den politischen Diskurs mitzubestimmen. An ihrem Engagement sollten sich mehr Fußballer und Fußballerinnen ein Beispiel nehmen. Kommentar von Tim Brack

Julia Probst sollte Lippen der zitternden Kanzlerin lesen. Medien baten sie, zu enthüllen, was Angela Merkel während des Zitteranfalls gesagt hatte. Die Lippenleserin lehnte aus moralischen Gründen ab. Interview von Franziska Koohestani

Sarrazin hat in der SPD nichts verloren. Mit seinen abseitigen Thesen ist der Politiker kein Sozialdemokrat - man könnte sich wundern, dass er in der Partei bleiben will. Doch das nutzt seinem Marketing. Kommentar von Jens Schneider

SZ-Leser diskutieren​

Sollte Homöopathie von den Kassen bezuschusst werden?Viele Leser verneinen das sehr deutlich, zum Beispiel Maestro: "Wer denkt, Zuckerkügelchen und tausendfach verdünnte Tropfen wirken, der soll sich das auf eigene Kosten kaufen." Hans-Georg Michna schlägt als Alternative eine Zusatzversicherung vor: "Ich persönlich möchte nicht dazu gezwungen werden, homöopathische Behandlungen mitzufinanzieren, die ich selber nie in Anspruch nehme." Diskutieren Sie mit uns.

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