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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Hubertus Heil

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Tobias Dirr

Der Tag kompakt

Arbeitsminister Heil offen für Gespräche über Abschaffung von Hartz IV. Der SPD-Politiker greift in einem Interview auch die Idee eines solidarischen Grundeinkommens auf. Arbeitgeber und Unionspolitiker weisen den Vorstoß als Irrweg zurück. Bei den aktuellen Vorschlägen wird vermischt, was man besser auseinander halten sollte, kommentiert Henrike Roßbach.

Deutsche Ermittler nehmen untergetauchten Rechtsextremen in Budapest fest. Mario Rönsch soll die rechten Hetzseiten Anonymous.Kollektiv und Anonymousnews.ru betrieben haben. Zudem steckte er mutmaßlich hinter dem Online-Shop "Migrantenschreck", der Hunderten Deutschen illegale Schusswaffen verkaufte. Von SZ-Autoren

In Deutschland gab es so viele Geburten wie zuletzt 1973. Zum fünften Mal in Folge ist die Geburtenrate hierzulande gestiegen - 2016 wurden 792 131 Babys geboren. Ein Grund dafür ist Statistikern zufolge, dass immer mehr Frauen zwischen 30 und 37 Jahren Kinder bekommen. Mehr dazu

Shitstorm für Seehofers Mannschaft. Der neue Bundesinnenminister besetzt die obersten Posten seines Hauses ausschließlich mit Männern. Das entlarvende Foto lässt das Ministerium verschwinden. Die CSU funktioniert wie ein generisches Maskulinum: Frauen sind hier bestenfalls mitgemeint, kommentiert Iris Mayer. Bei einigen Kollegen sieht es indes auch nicht besser aus, zum Überblick von Hannah Beitzer.

Banken pumpen Milliarden in klimaschädliche Industrien. Große Finanzhäuser investieren wieder mehr Geld in die Ausbeutung fossiler Brennstoffe. Auch die Deutsche Bank ist unter ihnen. Von Nils Wischmeyer

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Ein Kuss gegen das Klischee. Eine ältere Frau, Heidi Klum, küsst einen jüngeren Mann, Tom Kaulitz. Ende der Geschichte? Auf keinen Fall - es herrscht Eilmeldungsatmosphäre. Von Friederike Zoe Grasshoff

Arbeiter unter Trump. Nach mehr als 17 Jahren bekommt die Sitcom "Roseanne" eine neue Staffel. Und legt gleich mehrere Finger in die Wunden der USA. Von Jürgen Schmieder

Religiöses Mobbing ist kein Fall für Toleranz. Wenn muslimische Kinder andersgläubige Mitschüler drangsalieren, muss das deutliche Konsequenzen haben. Doch die nun bekannt gewordenen Fälle sind kein "Islamismus-Trend" an Grundschulen. Kommentar von Matthias Drobinski

SZ-Leser diskutieren​

Wenn kein Hartz IV, was dann? "ALG II sollte in ein bedingungsloses Grundeinkommen umgewandelt werden", schreibt Stefan J. Stoecklein und stützt damit den Vorstoß der SPD. "Ich könnte mir vorstellen, dass das Recht auf den Bezug des Einkommens bestimmte Voraussetzungen einfordert. Zum Beispiel den Nachweis eines Schulabschlusses und mindestens einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder eines Studiums. Ich denke, gerade die Pflicht zur Bildung und Weiterbildung könnte einige Ungleichheiten im Sozialstaat Deutschland verringern." Bischofsbrot ist gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen und schlägt vor, stattdessen bestimmte Berufe, etwa in der Kinderbetreuung und Pflege, finanziell aufzuwerten. Diskutieren Sie mit uns.

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