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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Angela Merkel und Horst Seehofer bei einer Kabinettssitzung

Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer in Berlin

(Foto: Getty Images)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Nachrichten kompakt - was heute wichtig war

Bundesregierung will 1553 weitere Geflüchtete aufnehmen. Dabei handelt es sich um Familien mit Kindern, die aber nicht aus dem abgebrannten Lager Moria stammen. Ursprünglich hatten Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer die Aufnahme von etwas weniger Menschen geplant. Mehr dazu

Griechische Behörden nehmen nach Lagerbrand fünf Tatverdächtige fest. Nach einer weiteren Person werde im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Brandstiftung im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos gefahndet. Tausende auf den Straßen ausharrende Geflüchtete weigern sich unterdessen, in ein neu errichtetes Behelfslager zu ziehen. Zur Nachricht

Nawalny meldet sich persönlich aus der Charité. Mit einem Foto bei Instagram sendet der vergiftete russische Oppositionelle ein Lebenszeichen aus dem Berliner Krankenhaus. Darunter schreibt er, dass er am Vortag erstmals ohne Hilfe "den ganzen Tag alleine atmen" konnte. Er plant eine Rückkehr nach Russland. Auch der Kreml äußert sich. Zur Meldung

Studie: Ansehen der USA in Deutschland auf neuem Tiefpunkt. Das Vertrauen in den russischen und chinesischen Präsidenten ist inzwischen in etlichen Ländern höher als in den US-Präsidenten, wie eine aktuelle Studie zeigt. Bundeskanzlerin Merkel dagegen genießt weltweit hohe Wertschätzung. Von Markus C. Schulte von Drach

SZ Plus "Wir sind anders als andere Unternehmen". Niklas Östberg ist der Vorstandsvorsitzende des Lieferservice-Unternehmens Delivery Hero. Er spricht über den schnellen Dax-Aufstieg, hohe Erwartungen und den Traum von einem "guten Amazon". Interview von Caspar Busse

Präsident des Zentralrates der Juden sieht "wachsendes Unbehagen" in Deutschland. Josef Schuster zufolge hat das auch mit einer "widerlichen Instrumentalisierung" der Judenverfolgung in der Corona-Krise zu tun - auch wenn die Mehrheit der Gesellschaft heute hinter den Juden stehe. Kanzlerin Merkel zeigt sich besorgt über einen "enthemmter" auftretenden Antisemitismus. Von Nico Fried

Das Wichtigste zum Coronavirus

Spahn hofft auf Corona-Impfstoff Anfang 2021. Die 750 Millionen Euro, die der Bund zur Förderung der Impfstoffforschung bereitstellt, gehen an zwei bis drei Unternehmen. Der Bundesgesundheitsminister will durch eine Freiwilligenimpfung eine Herdenimmunität in Deutschland erreichen. Zur Meldung

Rückgeholte Reisende schulden dem Staat noch 44,3 Millionen Euro. Mit der Rückzahlung haben die meisten allerdings noch etwas Zeit. Dem Land Nordrhein-Westfalen fehlen aufgrund der Pandemie mehr als 20 Milliarden Euro an Steuereinnahmen. Weitere Nachrichten aus Deutschland

Corona trifft den britischen Arbeitsmarkt weniger hart als erwartet. Die Arbeitslosigkeit in Großbritannien steigt coronabedingt weniger stark an, als zuletzt befürchtet. Die Zahl der Menschen, die Arbeitslosenhilfe beantragt haben, wächst deutlich. Mehr Meldungen weltweit

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

SZ Plus Insel der Verdammten. Die Flüchtlinge auf Lesbos werden nach dem Feuer im Lager Moria von allen alleingelassen. Szenen einer Katastrophe nach der Katastrophe. Von Tobias Zick

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "Superspreaderin" von Garmisch. Eine US-Amerikanerin ist trotz Corona-Symptomen durch Kneipen gezogen, 700 Menschen haben sich schon testen lassen. Ministerpräsident Söder spricht von einem "Musterbeispiel für Unvernunft". Von Matthias Köpf

Oberbrandmeister Trump gibt Rat. "Es wird irgendwann kühler werden", versichert der US-Präsident bei einem Besuch im brennenden Kalifornien. Konkurrent Biden attestiert ihm Verachtung für die Wissenschaft. Von Thorsten Denkler

SZ-Leser diskutieren​

Bundeswehr-Waffe: Was bedeutet der Herstellerwechsel? "Es geht zunächst einmal um eine geeignete Ausrüstung für die Bundeswehr, und da unterstelle ich eine sachlich korrekte Entscheidung", schreibt P. Weiand. "Dass die 'Beziehungen' der Bundeswehr zu langjährigen Lieferanten oftmals einen intensiven Geruch haben, das ist nicht unbekannt. Ein Lieferantenwechsel tut da nur gut. Wer die Eigentümer dieses Lieferanten sind, erscheint mir sekundär." Beteigeuze kommentiert: "Nichts weiter, als dass ein Unternehmen bei der Ausschreibung den Zuschlag bekommen hat. Dass ein deutsches Unternehmen oft verschiedene auch ausländische Kapitalgeber hat und dass dieses Unternehmen deshalb einen Gewinnabführungsvertrag mit den Kapitalgebern schließt, ist nun nicht wirklich neu." Diskutieren Sie mit.

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